Forum HUMANS Foren-Übersicht Forum HUMANS
Über die Qualität des Zusammenlebens
Archiv des Forums von Hannelore Vonier
 
     SuchenSuchen   MitgliederlisteMitgliederliste   BenutzerInnengruppenBenutzerInnengruppen 
 Ihr ProfilIhr Profil   Private Nachrichten lesenPrivate Nachrichten lesen   LoginLogin 



Krankheiten im Matriarchat?
Gehe zu Seite Zurück  1, 2
 
Dieses Forum ist gesperrt, Sie können keine Beiträge editieren, schreiben oder beantworten   Dieses Thema ist gesperrt, Sie können keine Beiträge editieren oder beantworten    Forum HUMANS Foren-Übersicht -> Patriarchat/Matriarchat - kein Gegensatz
Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen  
AutorIn Nachricht
Lancelot
Insider
Insider


Anmeldungsdatum: 16.05.2005
Beiträge: 21
Wörter: 6,155
Wohnort: Cham/Bayern
0 Sterntaler
72 Blumen

BeitragGeschrieben: Son Jan 29, 2006 11:11 pm    Titel: Krieg? Antworten mit Zitat

Jan hat folgendes geschrieben:

Es muss eben etwas drastisches passieren.. so einfach wie es früher möglich war Volksmassen zu mobilisieren so schwer ist es heute.. wir werden darauf getrimmt uns mit unserer Lage abzufinden anstatt sie zu ändern..
Aber Ohne Einfluss "Mächtiger Personen" oder einer großen Bevölkerung bzw. große Teile der Bevölkerung wird sich so schnell nichts ändern, immer bloß ein Schritt nach dem anderen und da gehts leider manchmal zurück Sad


Wo liegt dann das Ziel? Matriarchat des Matriarchats wegen? Oder soll dies lediglich eine Revolution werden, um eine Art Kommunismus einzuführen. Das Patriarchat verschwindet nicht so einfach aus den Köpfen, die Umerziehung läuft seit ca. 5000 Jahren. Und wie soll die Zukunft der Menschen auf dieser Erde aussehen? Leben, um zu leben, bis uns eine andere Art ablöst? Das tun wir jetzt schon.


Zitat:
Ich glaube schnelle Veränderungen sind heutzutage in der Mehrheit der Fälle nur möglich wenn man das Patriarchat mit den eigenen Waffen schlägt, mögt ihr vielleicht nicht, aber ich meine das nur auf die Mehrheit der Situationen und auf Schnelligkeit bezogen..
Sagt mir.. wie kann man die Macht der zukünftigen Oberschicht brechen?
Ohne Gewalt wird da nichts laufen..

Schon wenn einer darunter zu leiden hat, sollte man die Sache abblasen
_________________
"Schläft ein Lied in allen Dingen,
Die da träumen fort und fort.
Und die Welt hebt an zu singen,
Triffst du nur das Zauberwort."
Eichendorff
BenutzerInnen-Profile anzeigen Private Nachricht senden
wolfsmutter
Seeker
Seeker


Anmeldungsdatum: 17.03.2003
Beiträge: 244
Wörter: 20,171

0 Sterntaler
417 Blumen

BeitragGeschrieben: Die Jan 31, 2006 10:14 am    Titel: Re: Krieg? Antworten mit Zitat

Lancelot hat folgendes geschrieben:
Wo liegt dann das Ziel? Matriarchat des Matriarchats wegen? Oder soll dies lediglich eine Revolution werden, um eine Art Kommunismus einzuführen. Das Patriarchat verschwindet nicht so einfach aus den Köpfen, die Umerziehung läuft seit ca. 5000 Jahren. Und wie soll die Zukunft der Menschen auf dieser Erde aussehen? Leben, um zu leben, bis uns eine andere Art ablöst? Das tun wir jetzt schon.

Und wer sind wir eigentlich zukuenftige Generationen bei deren Zielsetzungen zu bevormunden? Das waere wieder ein patriarchaler Uebergriff. Unsere Ziele haben mal fuer uns selber Gueltigkeit - auch das hat mit dem eigenen Weg zu tun. Was "Schmarotzer" dabei zu suchen haben soll, ist mir noch unklar. Es sei denn du sprichst vom Schmarotzertum der Gesellschaft gegenueber der vorausgesetzten und vor allem unentgeltlichen zu leistenden Reproduktionsarbeit der Frauen.

Lancelot hat folgendes geschrieben:
Schon wenn einer darunter zu leiden hat, sollte man die Sache abblasen
Genau, wir blasen das Patriarchat ab.
BenutzerInnen-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden Website dieser/s Benutzerin/s besuchen
annaberg
Talkative
Talkative


Anmeldungsdatum: 30.10.2004
Beiträge: 115
Wörter: 15,003
Wohnort: NRW
63 Sterntaler
509 Blumen

BeitragGeschrieben: Die Jan 31, 2006 10:34 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Das ist genau der Punkt. Einer der zwei wichtigsten Punkte der matriarchalen Medizin ist, Kindern nie nie nie Schaden zuzufügen
.
Zitat:
Matriarchale Gesellschaften sind hunderprozentig in der Lage diesen Punkt einzuhalten. (Egal, in welcher Kultur die Kinder geboren wurden.)

Hunderprozentig ist wohl niemand zu nichts in der Lage...Aber die Kultur spielt bei Kindern noch keine große Rolle.
Nur das mit dem Nicht-Schaden hat so seine Tücken, denn man kann Kindern auch schaden, ohne es zu wissen.Ich vermute, daß es in matriarchalen Gesellschaften ANDERE Schäden gibt als bei uns, die wahrscheinlich am ehesten Separationsprobleme sein dürften, aber sicher anders als bei uns. Ich habe mit Aufmerksamkeit den Filmbericht über Juchitan bei arte verfolgt, in dem mir vor allem am Verhalten der Männer Verschiedenes auffiel, das auf eine persistierende Abhängigkeit hindeutet. Ich würde daher von der Idealisierung Abstand nehmen, allerdings glaube ich schon, daß die Störungen, die sicherlich dennoch entstehen, weil Menschen nicht perfekt sind und es zu vielen unvorhersehbaren Entwicklungsstörungen kommen kann, andere Akzente setzen als bei uns.
Zitat:
Sie wissen, wie das geht. Sie wissen, was Kinder wann brauchen und sorgen dafür, dass das Kind es bekommt. JedeR Einzelne, der gerade mit einem Kind in Berührung ist, das nach etwas verlangt, ist dafür verantwortlich, dieses Verlangen zu befriedigen
.Das ist natürlich vor allem bei sehr kleinen Kindern wichtig.


Zitat:
Und wo Balance ist, entstehen keine Defizite.
Gar keine ist schwer vorstellbar, aber weniger.

Zitat:
Matriarchale Menschen haben ebenso Konflikte und Probleme wie alle anderen auch, besonders wenn sie mit Kolonisation und Missionierung
eben drum gibt es auch da Pannen.Aber andere.
BenutzerInnen-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Hannelore
Wandlungsnatur


Anmeldungsdatum: 04.05.2002
Beiträge: 384
Wörter: 76,584
Wohnort: Kissimmee, Florida
112 Sterntaler
876 Blumen

BeitragGeschrieben: Don Feb 02, 2006 1:42 pm    Titel: Re: gesunde Kulturen können kranken Systemen helfen Antworten mit Zitat

wolfsmutter hat folgendes geschrieben:
Hannelore hat folgendes geschrieben:
Übrigens: Afrikanische Feministinnen betreiben seit den 80er Jahren Frauenforschung, d.h. sie kommen in den Westen und erforschen in Feldstudien die grundverschiedene benachteiligte Lebenssituation der Frauen hier in den Industrieländern, die sie selbst nur durch Kolonialisierung kennen.

Abgesehen von der Benachteiligung von (afrikanischen) Frauen durch die Kolonialisierung gibts aber auch in Afrika (, Asien) eigenständig entwickelte Patriarchate.

Welche eigenständig entwickelte Patriarchate meinst du?
_________________
Rette sich, wer kann! Blog von Hannelore Vonier
BenutzerInnen-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieser/s Benutzerin/s besuchen
Jan
Confabulator
Confabulator


Anmeldungsdatum: 21.05.2005
Beiträge: 80
Wörter: 15,933

2 Sterntaler
243 Blumen

BeitragGeschrieben: Fre Feb 03, 2006 2:26 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Lancelot hat folgendes geschrieben:
Schon wenn einer darunter zu leiden hat, sollte man die Sache abblasen


Wenn du danach lebst.. dann viel Spaß. damit kommst du weder im patriarchat noch im Matriarchat weit.. vielleicht in einer Anarchie!

Jeder Mensch leidet, es kommt nur darauf an ob das akzeptabel ist und worum es sich handelt, wenn kinder Süßigkeiten wollen und die Eltern geben keine mehr ist das schon leid... soll ich das Kind nun weil es "Leid" ist trotzdem "mästen" wie ein Schwein?


Lancelot hat folgendes geschrieben:
Wo liegt dann das Ziel? Matriarchat des Matriarchats wegen? Oder soll dies lediglich eine Revolution werden, um eine Art Kommunismus einzuführen. Das Patriarchat verschwindet nicht so einfach aus den Köpfen, die Umerziehung läuft seit ca. 5000 Jahren. Und wie soll die Zukunft der Menschen auf dieser Erde aussehen? Leben, um zu leben, bis uns eine andere Art ablöst? Das tun wir jetzt schon.


Mach doch mal konkrete Vorschläge wie du innerhalb von sagen wir mal 10 Generation eine richtige Änderung mit Erfolg durchsetzen willst ohne drastische Wege gehen zu müssen. Schadet das Patriarchat nicht vielen Leuten wenn es verschwindet?
EINE Generation ist nichts im Vergleich zur gesamten Zukunft, es ist wie im Krieg: Man muss die verluste so niedrig halten wie möglich, aber man muss soviel tun wie nötig ist!
Keine verluste geht meist zusammen mit keiner Veränderung, während wenige verluste schon große Änderungen herbeiführen können..

Mir scheint es so, als würde jeder andere Weg Hunderte von Generationen dauern, weil es immer nur kleine veränderungen von generation gibt..
BenutzerInnen-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Jan
Confabulator
Confabulator


Anmeldungsdatum: 21.05.2005
Beiträge: 80
Wörter: 15,933

2 Sterntaler
243 Blumen

BeitragGeschrieben: Fre Feb 03, 2006 2:28 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hm,möglicherweise ist Japan gemeint, wobei die Japanerihren Frauen soweit ich weiß zwar mehr Gleichberechtigung zumuten als hier, aber dafür haben sie wo sie nicht viel zu sagen haben vermutlich auch nie eine Chance irgendwas was verändern zu können... Vergleich:
Saturnalien um die Sklaven Roms zu "befrieden" Wink
BenutzerInnen-Profile anzeigen Private Nachricht senden
annaberg
Talkative
Talkative


Anmeldungsdatum: 30.10.2004
Beiträge: 115
Wörter: 15,003
Wohnort: NRW
63 Sterntaler
509 Blumen

BeitragGeschrieben: Fre Feb 03, 2006 10:57 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Es reicht schon den Mangel zu erkennen, um anders handeln zu können. Als konkretes Beispiel: ich hab mich keineswegs nötigen lassen meine Töchter zu verprügeln. Wenn du behirnst/bebauchst was dir so widerfahren ist kannst du auch deine eigenen Entscheidungen treffen. Sogar wenn du selber Defizite hast. Sogar wenn du diese Defizite nie ausgleichen kannst - womit ich nicht behaupten will DASS du sie nie ausgleichen kannst.
Ich persönlich glaube, dass diese sich gegenüberstehenden Fähigkeiten : zu abstrahieren und mitfühlen zu können beide sehr wesentliche Entscheidungshilfen sind, wie zu handeln sinnvoll ist.
Stimmt auffallend, da hast Du recht.

Zitat:
Tut mir leid, das ist mir zu christlich-therapeutisch
. Das "christlich" verstehe ich noch immer nicht, weil ich mit christlich wirklich gar nichts am Hut habe und auch nie hatte,nicht mal als Kind. Surprised Hm, komisch.
BenutzerInnen-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Hannelore
Wandlungsnatur


Anmeldungsdatum: 04.05.2002
Beiträge: 384
Wörter: 76,584
Wohnort: Kissimmee, Florida
112 Sterntaler
876 Blumen

BeitragGeschrieben: Sam Feb 04, 2006 7:02 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Jan hat folgendes geschrieben:

Jeder Mensch leidet, es kommt nur darauf an ob das akzeptabel ist und worum es sich handelt, wenn kinder Süßigkeiten wollen und die Eltern geben keine mehr ist das schon leid... soll ich das Kind nun weil es "Leid" ist trotzdem "mästen" wie ein Schwein?


"Wie ein Schwein mästen" wäre ja keine Linderung des Leids, nicht wahr? Um Leid zu lindern, stellen matriarchale Gemeinschaften die Frage nach der Ursache und suchen sie im Fall eines leidenden Kindes bei den Erwachsenen.

zB Warum verlagt ein Kind nach Süßigkeiten? Wieso kennt es überhaupt Süßigkeiten? Was will/muss es damit kompensieren? Warum geben Erwachsene Kindern eigentlich Süßigkeiten?
_________________
Rette sich, wer kann! Blog von Hannelore Vonier
BenutzerInnen-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieser/s Benutzerin/s besuchen
Jan
Confabulator
Confabulator


Anmeldungsdatum: 21.05.2005
Beiträge: 80
Wörter: 15,933

2 Sterntaler
243 Blumen

BeitragGeschrieben: Son Feb 05, 2006 12:59 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Konfliktsituationen würden dennoch entstehen, ich habe die Erfahrung gemacht das es Leid gibt welches über einer individuellen Akzeptanzebene geht und Leid welche nachtragende Wirkungen haben..

ich denke nicht das sich auch beim Wissen über Ursprung alles vermeiden lässt, aber es geschieht manchmal ob so oder so..
Und wenn man nur die reele Wahl hat zwischen dem kleineren Übel und dem größeren Übel, dann wähle ich natürlich das Kleine.. ich könnte auch garnichts tun - aber nichts zu tun kann oftmals schlimmer als das eine oder das andere.

Also wie gesagt, ich finde das man unterscheiden muss zwischen Leid mit nachtragender Wirkung und Leid welches eine Akzeptanz besitzt, es ist ein nachteil aber man hat eine negativ-prägende Wirkung hinterlassen!
BenutzerInnen-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Hannelore
Wandlungsnatur


Anmeldungsdatum: 04.05.2002
Beiträge: 384
Wörter: 76,584
Wohnort: Kissimmee, Florida
112 Sterntaler
876 Blumen

BeitragGeschrieben: Son Feb 05, 2006 1:38 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Jan hat folgendes geschrieben:
Konfliktsituationen würden dennoch entstehen, ich habe die Erfahrung gemacht das es Leid gibt welches über einer individuellen Akzeptanzebene geht und Leid welche nachtragende Wirkungen haben..

ich denke nicht das sich auch beim Wissen über Ursprung alles vermeiden lässt, aber es geschieht manchmal ob so oder so..
Und wenn man nur die reele Wahl hat zwischen dem kleineren Übel und dem größeren Übel, dann wähle ich natürlich das Kleine.. ich könnte auch garnichts tun - aber nichts zu tun kann oftmals schlimmer als das eine oder das andere.

Also wie gesagt, ich finde das man unterscheiden muss zwischen Leid mit nachtragender Wirkung und Leid welches eine Akzeptanz besitzt, es ist ein nachteil aber man hat eine negativ-prägende Wirkung hinterlassen!


Jan, jetzt hast du drei Absätze geschrieben und ich habe kein Wort verstanden, wovon du sprichst shake Question
_________________
Rette sich, wer kann! Blog von Hannelore Vonier
BenutzerInnen-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieser/s Benutzerin/s besuchen
wolfsmutter
Seeker
Seeker


Anmeldungsdatum: 17.03.2003
Beiträge: 244
Wörter: 20,171

0 Sterntaler
417 Blumen

BeitragGeschrieben: Die Feb 21, 2006 4:18 pm    Titel: Re: gesunde Kulturen können kranken Systemen helfen Antworten mit Zitat

Hannelore hat folgendes geschrieben:
wolfsmutter hat folgendes geschrieben:
Hannelore hat folgendes geschrieben:
Übrigens: Afrikanische Feministinnen betreiben seit den 80er Jahren Frauenforschung, d.h. sie kommen in den Westen und erforschen in Feldstudien die grundverschiedene benachteiligte Lebenssituation der Frauen hier in den Industrieländern, die sie selbst nur durch Kolonialisierung kennen.

Abgesehen von der Benachteiligung von (afrikanischen) Frauen durch die Kolonialisierung gibts aber auch in Afrika (, Asien) eigenständig entwickelte Patriarchate.

Welche eigenständig entwickelte Patriarchate meinst du?

Schau dir die japanische, chinesische, indische Kultur an. Ziemlich autonome Patriarchate kommt mir vor.
BenutzerInnen-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden Website dieser/s Benutzerin/s besuchen
wolfsmutter
Seeker
Seeker


Anmeldungsdatum: 17.03.2003
Beiträge: 244
Wörter: 20,171

0 Sterntaler
417 Blumen

BeitragGeschrieben: Die Feb 21, 2006 4:27 pm    Titel: Antworten mit Zitat

annaberg hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Tut mir leid, das ist mir zu christlich-therapeutisch
. Das "christlich" verstehe ich noch immer nicht, weil ich mit christlich wirklich gar nichts am Hut habe und auch nie hatte,nicht mal als Kind. Surprised Hm, komisch.
Das "annehmen muessen" loest bei mir das Bild des/der milde laechelnden ChristIn aus, die mit dem Zeigefinger wacheln und "das is aber pfui-pfui" sagen. Kann zugegebenerweise mein persoenlicher Psycho sein. Wink
BenutzerInnen-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden Website dieser/s Benutzerin/s besuchen
Hannelore
Wandlungsnatur


Anmeldungsdatum: 04.05.2002
Beiträge: 384
Wörter: 76,584
Wohnort: Kissimmee, Florida
112 Sterntaler
876 Blumen

BeitragGeschrieben: Die Feb 21, 2006 6:18 pm    Titel: Re: gesunde Kulturen können kranken Systemen helfen Antworten mit Zitat

wolfsmutter hat folgendes geschrieben:
Hannelore hat folgendes geschrieben:
wolfsmutter hat folgendes geschrieben:
Hannelore hat folgendes geschrieben:
Übrigens: Afrikanische Feministinnen betreiben seit den 80er Jahren Frauenforschung, d.h. sie kommen in den Westen und erforschen in Feldstudien die grundverschiedene benachteiligte Lebenssituation der Frauen hier in den Industrieländern, die sie selbst nur durch Kolonialisierung kennen.

Abgesehen von der Benachteiligung von (afrikanischen) Frauen durch die Kolonialisierung gibts aber auch in Afrika (, Asien) eigenständig entwickelte Patriarchate.

Welche eigenständig entwickelte Patriarchate meinst du?

Schau dir die japanische, chinesische, indische Kultur an. Ziemlich autonome Patriarchate kommt mir vor.

Ich versteh das "eigenständig entwickelt" nicht. Und autonom auch nicht, denn Patriarchate hängen immer zusammen, sind voneinander abhängig, allein durch die Struktur ihrer Ökonomie, weil sie Handelsparter brauchen, denen sie ihren Überschuss verkaufen können, bzw. Bedarf decken können. Und sie sind auf Imperialismus aus, weiten sich also aus. Die patriarchalste Nation, die USA, ist keineswegs autonom.
_________________
Rette sich, wer kann! Blog von Hannelore Vonier
BenutzerInnen-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieser/s Benutzerin/s besuchen
wolfsmutter
Seeker
Seeker


Anmeldungsdatum: 17.03.2003
Beiträge: 244
Wörter: 20,171

0 Sterntaler
417 Blumen

BeitragGeschrieben: Don Feb 23, 2006 3:54 pm    Titel: Re: gesunde Kulturen können kranken Systemen helfen Antworten mit Zitat

Hannelore hat folgendes geschrieben:
wolfsmutter hat folgendes geschrieben:
Hannelore hat folgendes geschrieben:
wolfsmutter hat folgendes geschrieben:
Hannelore hat folgendes geschrieben:
Übrigens: Afrikanische Feministinnen betreiben seit den 80er Jahren Frauenforschung, d.h. sie kommen in den Westen und erforschen in Feldstudien die grundverschiedene benachteiligte Lebenssituation der Frauen hier in den Industrieländern, die sie selbst nur durch Kolonialisierung kennen.

Abgesehen von der Benachteiligung von (afrikanischen) Frauen durch die Kolonialisierung gibts aber auch in Afrika (, Asien) eigenständig entwickelte Patriarchate.

Welche eigenständig entwickelte Patriarchate meinst du?

Schau dir die japanische, chinesische, indische Kultur an. Ziemlich autonome Patriarchate kommt mir vor.

Ich versteh das "eigenständig entwickelt" nicht. Und autonom auch nicht, denn Patriarchate hängen immer zusammen, sind voneinander abhängig, allein durch die Struktur ihrer Ökonomie, weil sie Handelsparter brauchen, denen sie ihren Überschuss verkaufen können, bzw. Bedarf decken können. Und sie sind auf Imperialismus aus, weiten sich also aus. Die patriarchalste Nation, die USA, ist keineswegs autonom.

Eigenstaendig entwickelt/autonom im Hinblick auf Nord/West Missionierung.
Ich meinte, dass in verschiedensten Gegenden patriarchale Strukturen auch ohne europaeische/christliche Mithilfe gebildet wurden.
BenutzerInnen-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden Website dieser/s Benutzerin/s besuchen
Hannelore
Wandlungsnatur


Anmeldungsdatum: 04.05.2002
Beiträge: 384
Wörter: 76,584
Wohnort: Kissimmee, Florida
112 Sterntaler
876 Blumen

BeitragGeschrieben: Don Feb 23, 2006 4:10 pm    Titel: Re: gesunde Kulturen können kranken Systemen helfen Antworten mit Zitat

wolfsmutter hat folgendes geschrieben:
Hannelore hat folgendes geschrieben:
wolfsmutter hat folgendes geschrieben:
Hannelore hat folgendes geschrieben:
wolfsmutter hat folgendes geschrieben:
Hannelore hat folgendes geschrieben:
Übrigens: Afrikanische Feministinnen betreiben seit den 80er Jahren Frauenforschung, d.h. sie kommen in den Westen und erforschen in Feldstudien die grundverschiedene benachteiligte Lebenssituation der Frauen hier in den Industrieländern, die sie selbst nur durch Kolonialisierung kennen.

Abgesehen von der Benachteiligung von (afrikanischen) Frauen durch die Kolonialisierung gibts aber auch in Afrika (, Asien) eigenständig entwickelte Patriarchate.

Welche eigenständig entwickelte Patriarchate meinst du?

Schau dir die japanische, chinesische, indische Kultur an. Ziemlich autonome Patriarchate kommt mir vor.

Ich versteh das "eigenständig entwickelt" nicht. Und autonom auch nicht, denn Patriarchate hängen immer zusammen, sind voneinander abhängig, allein durch die Struktur ihrer Ökonomie, weil sie Handelsparter brauchen, denen sie ihren Überschuss verkaufen können, bzw. Bedarf decken können. Und sie sind auf Imperialismus aus, weiten sich also aus. Die patriarchalste Nation, die USA, ist keineswegs autonom.

Eigenstaendig entwickelt/autonom im Hinblick auf Nord/West Missionierung.
Ich meinte, dass in verschiedensten Gegenden patriarchale Strukturen auch ohne europaeische/christliche Mithilfe gebildet wurden.

Ja klar, vor 7000 Jahren bei der Entstehung der ersten Patriarchate...
_________________
Rette sich, wer kann! Blog von Hannelore Vonier
BenutzerInnen-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieser/s Benutzerin/s besuchen
wolfsmutter
Seeker
Seeker


Anmeldungsdatum: 17.03.2003
Beiträge: 244
Wörter: 20,171

0 Sterntaler
417 Blumen

BeitragGeschrieben: Don Mar 02, 2006 5:23 pm    Titel: Re: gesunde Kulturen können kranken Systemen helfen Antworten mit Zitat

Hannelore hat folgendes geschrieben:
Ja klar, vor 7000 Jahren bei der Entstehung der ersten Patriarchate...
Entschuldige das Klugscheissen - ich wollts noch mal erwaehnen, weil ich das selber frueher eben nicht wusste.
BenutzerInnen-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden Website dieser/s Benutzerin/s besuchen
Beiträge vom vorherigen Thema anzeigen:   
Dieses Forum ist gesperrt, Sie können keine Beiträge editieren, schreiben oder beantworten   Dieses Thema ist gesperrt, Sie können keine Beiträge editieren oder beantworten    Forum HUMANS Foren-Übersicht -> Patriarchat/Matriarchat - kein Gegensatz Alle Zeiten sind GMT
Gehe zu Seite Zurück  1, 2
Seite 2 von 2

 
Gehe zu:  
Sie können keine Beiträge schreiben
Sie können nicht auf Beiträge antworten
Sie können nicht eigene Beiträge bearbeiten
Sie können nicht eigene Beiträge löschen
Sie können nicht an Umfragen teilnehmen





Powered by phpBB © 2001, 2005 phpBB Group
genusneutralisiert: Hannelore Vonier
Links:
Rette sich, wer kann! Blog von Hannelore Vonier
Website Hannelore Vonier
Matriarchat.Info - Info über heutige matriarchale Gesellschaften
13Feen.Net - über Altes Wissen, Spiritualität und Politik
Frauensprache - genusneutrale Sprache
Wie Mädchen gemacht werden