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Des Teufels Grabrede...
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wolfsmutter
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BeitragGeschrieben: Sam Aug 13, 2005 9:47 am    Titel: Antworten mit Zitat

Hannelore hat folgendes geschrieben:
Etliche Frauen jammern lautstark über ihr Opferdasein, die Mehrheit der Männer scheint den Fakt der menschlichen Opfer gar nicht wahrzunehmen.
Etliche Mánner jammern auch lautstark úber ihr Opferdasein.

Und ganz abgesehen davon, wird etlichen Frauen und Mánnern ein "Jammern" vorgeworfen, wo es um ein "Benennen" geht.
"Sagen, was ist" -du erinnerst dich?

Es gibt keinen Grund die Dinge unter den Teppich zu kehren. Das hat nix mit einem "Zementieren" zu tun, sondern damit hinzusehen. Und ganz im Ernst, sag mir doch bitte: wenn du ausschließlich zwischen Úbeln wáhlen kannst, also keine dir angemessene Wahl hast - was bist du dann? Selber schuld? Oder vielleicht doch ein Opfer?

Ich spreche das aus folgendem Grund an:
Wemma jedem/r das "Jammern" um die Ohren knallt, trauen sich die Leute nicht mehr Dinge anzusprechen. Das blockiert und verunsichert vorwiegend Leute die anfangen zu hinterfragen. Wenn eine/r wirklich nix anderes tut als rumzusudern anstatt anzupacken, lásst sich der/die auch davon nicht abschrecken, dass du ihr/ihm Jammern vorwirfst. Meiner Erfahrung nach.
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Tyulender
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BeitragGeschrieben: Sam Aug 13, 2005 5:55 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Nachweislich geht es heutzutage unglaublich vielen Menschen so gut wie niemals zuvor! Diese Situation werdet Ihr durch ständiges Verbreiten Eurer Weltuntergangsstimmung nicht verändern.


Dr. Düsener, wir verbreiten hier keine Weltuntergangsstimmung, sondern leisten "lediglich" Aufklärungsarbeit! Wo sonst (abgesehen von mehreren anderen MatriarchatsforscherInnen) kann man sich umfangreich über Matriarchate und das Patriarchat, woraus so viele Probleme erst resultieren, informieren? Hannelore bringt viele Beispiele in einen sehr schönen Zusammenhang.

Außerdem: Wenn die Menschheit so weitermacht wie bisher, dann wäre es gar nicht so unwahrscheinlich, dass sie sich auf absehbare Zeit selbst vernichtet oder die zukünftigen Generationen in großem Leid, sprich in einer verschmutzten und verseuchten Welt leben müssten, die der von "Postman" (ein Film von Kevin Costner) entspricht!

Zitat:
Lasst uns einfach mal nur die Gesellschaft in Deutschland betrachten: Selbst den "Verlierern" unserer Gesellschaft (Arbeitslose, Kranke, Alte etc.) geht es gut wie nie zuvor. Sie werden aufgefangen im sozialen Netz.


Aber wie lange kann es sich das System noch erlauben, diese an Größe zunehmende Bevölkerungsgruppe aufzufangen?

Zitat:
Das Durchschnittsalter liegt bei über 70 Jahren. Wie alt wurden die Ägypter im Durchschnitt? 20? Ich könnte 1000e Punkte aufzählen, womit sich beweisen ließe dass die Entwicklungen des Patriarchats der Gesellschaft gut getan haben.


Ein tolles Lebensalter, wo doch die alten Menschen sich auch massenhaft beklagen. Natürlich wurden Menschen im alten Ägypten schon noch ein wenig älter, ich glaube, das dürfte dir klar sein. Tja, dann fang mal an, zähl doch einfach mal Beispiele auf, bei denen du meinst, das Patriarchat hätte den Menschen mehr Vorteile, Freiheiten und eine höhere Lebensqualität gebracht! Bitte, ich möchte dich hiermit ernsthaft dazu auffordern, denn es würde mich denn doch sehr interessieren!

Zitat:
Leider wollen immer nur die Veränderung, die mit den aktuellen Entwicklungen nicht mithalten können...


Ich glaube, alle Menschen, die merken, dass dieses System die Welt und die Herzen der Menschen vergiftet, sehnen sich nach echten Veränderungen. So auch ich. Und viele andere...
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BeitragGeschrieben: Son Aug 14, 2005 3:23 pm    Titel: Antworten mit Zitat

@ anana:

...als Pazifist würde ich Ihnen ja ach so gerne zustimmen, jedoch hat die Vergangenheit gezeigt, dass alle großen technischen Erfindungen alle zunächste für den Krieg als Waffe konzierpert wurden und dort ihren "Durchbruch" fanden (Auto, Autobahn, Computer, Internet, Atomenergie, etc.).

Außerdem, "Veränderungen sich wünschen" und "die komplette Gesellschaftsordnung umkrempeln wollen" sind doch zwei paar Stiefel. Kriege sind das destruktive Ergebnis unterschiedlicher Interessen und dies ist bei 6 Mrd. Menschen wahrlich keine große Überraschung.

Und wenn ich da Ihren doch sehr ausgrenzenden Diskussionsstil in diesem Board so sehe, dann wundern mich derartige Entwicklungen im Miteinander der Kulturen auch nicht so sehr...

Herzlichst Ihr

Dr. Düsener
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BeitragGeschrieben: Son Aug 14, 2005 3:39 pm    Titel: Antworten mit Zitat

@ Tyulender

Jetzt habe ich doch glatt Ihren Beitrag überlesen (dies soll aber keine Wertung Ihrer rhetorischen Qualitäten sein Wink )

Das finde ich ja mal wirklich motivierend, dass ich jetzt sogar noch die millionen schönen Dinge des Lebens aufzählen muss. Ich ziehe es da doch vor, dass Sie die 2-3 negativen Begleiterscheinungen des Patriarchats zusammenzufassen. Ich habe für sowas nämlich keine Zeit...

Gott zum Gruße, herzlichst Ihr

Dr. Düsener
(nach Diktat verreist)
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BeitragGeschrieben: Son Aug 14, 2005 3:43 pm    Titel: ... weil es gerade so schön passt! Antworten mit Zitat

Die groesste aller Blasen

Von Dr. Bernd Niquet

Wir gehen jetzt also alle zugrunde. Nichts funktioniert mehr
in diesem Staate, hoert man von ueberall her. Und dass wir vor
der Verarmung stuenden. Ob wohl bald schon der Hunger regier?
Ich habe ein interessantes Selbstexperiment vorzuschlagen:
Gehen Sie einmal voellig nuechtern und mit dem festen Vorsatz,
an diesem Tag weder zu essen noch zu trinken, auf eine oeffent-
liche Veranstaltung, vielleicht auf ein Open-Air-Konzert oder
ein Volksfest.

Was ihnen dort passiert, wird sein: Es draengen sich ihnen ein
paar Naturgesetze auf, nach denen unser gesamtes Leben zu
funktionieren scheint. Eines dieser Naturgesetze ist: Das
menschliche Dasein strebt danach, so viel wie moeglich ins
sich oder in andere hineinzustecken beziehungsweise in sich
selbst hinein gestopft zu bekommen. Dies ist die Gravitation,
die unser Leben bestimmt. Die liberalisierte Marktwirtschaft hat
mittlerweile alle Reibungswiderstaende abgebaut, so dass die
Gravitation jetzt zur vollen Wirkung kommt.

Daraus ergibt sich eine faktische Schichtung des Lebens:
So lange es etwas zu essen und zu trinken gibt, tritt alles
andere in den Hintergrund. Wo frueher gelauscht und ge-
schnuppert wurde, da wird heute brutal gestopft und ge-
schuettet. Und das hat ja auch seine Folgerichtigkeit in der
heutigen Zeit, schliesslich muss doch immer und ueberall alles
in guten Zahlen ausgedrueckt werden koennen. Was anderes ist
denn unsere Dienstleistungsgesellschaft? Jeder muss den
anderen etwas verkaufen, was diese in sich (und ersatzweise
in deren Besitztuemer wie Haus, Auto oder Partner) hinein-
stecken koennen. Und was sich zaehlen, messen, wiegen und in
Zahlen quantifizieren laesst. Alles andere hat keine Bedeutung
mehr.

Auf den Punkt gebracht: Wenn jeder Mensch autonom und
vernuenftig leben wuerde, dann braeche unsere gesamte Wirtschaft
in sich zusammen. Deswegen sollten wir uns auch nur auf das
Beobachten konzentrieren und nicht zu viel herummaekeln und
kritisieren. Denn das waere wirklich das Schlimmste, wenn alles
zusammenbrechen wuerde. Eine Ueberflussgesellschaft kann nur
von Unvernunft leben, also froenen wir dem Ueberfluss!

Die wirkliche Blase unseres Wirtschaftssystems ist also eine
riesige Fettblase. Und wir alle tragen sie mitten im Gesicht,
am Bauch und auf den Oberschenkeln. Doch diese Fettblase ist
kein Menetekel. Sie weist nicht auf Risiko und Gefahr, wie
das bei anderen Blasen - zum Beispiel am Aktienmarkt - der
Fall ist. Nein, sie weist vielmehr auf die exzellente Funktion
des Systems. Wir alle stopfen wesentlich mehr in uns hinein
als wir vertragen koennen. Und das ist auch gut so. Wuerden
wir Schluss machen, wo es die ausserwirtschaftliche Vernunft
fordert, dann waere das Ende laengst da.

Die voellige Freisetzung des Konkurrenzmechanismus durch die
Liberalisierung aller Maerkte treibt uns immer weiter an. Wer
erfolgreicher sein will als die anderen, der muss weiter,
schneller und tiefer stopfen als diese. Die Wirtschaft kann
nur wachsen, wenn in uns alle immer mehr hinein geht. So ist
das - alles laeuft nach einer erstaunlichen naturgesetzlichen
Zwangslaeufigkeit ab. Deswegen hilft auch kein Wahlprogramm
keiner Partei, weder eines dafuer noch eines dagegen.
Wir haben keine Alternative. Ausser das Platzen.

++++++
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BeitragGeschrieben: Mon Aug 15, 2005 8:11 am    Titel: Antworten mit Zitat

Dr. Düsener hat folgendes geschrieben:
@ Tyulender

Jetzt habe ich doch glatt Ihren Beitrag überlesen (dies soll aber keine Wertung Ihrer rhetorischen Qualitäten sein Wink )


Hm, schreibe ich so poetisch? Doch du kannst ruhig "DU" zu allen von uns sagen. Wink

Zitat:
Das finde ich ja mal wirklich motivierend, dass ich jetzt sogar noch die millionen schönen Dinge des Lebens aufzählen muss. Ich ziehe es da doch vor, dass Sie die 2-3 negativen Begleiterscheinungen des Patriarchats zusammenzufassen. Ich habe für sowas nämlich keine Zeit...


Merkwürdig: WARUM hast du dafür keine Zeit? Weil du dann argumentieren müsstest? Weil du meinst, eine Argumentation sei überflüssig?

Ok, dann will ICH mal anfangen, Beispiele aufzuzählen, die aus dem Patriarchat resultieren:

1. Eine Ungleichverteilung von Geld und Besitz, sprich verschiedene Gesellschaftsklassen und damit Hierarchie.
2. Die soziale Herabwürdigung und Abwertung der Frau, die ja bekanntlich in ihren Rechten beschnitten wurde und immer noch z. T. wird (denk mal nur an die Ungleiche Bezahlung in den Berufen).
3. Krieg und allgemeines Gegeneinander (z. B. Konkurrenz zwischen Unternehmen).
4. Schlechte Behandlung von Minderheiten wie Menschen mit Behinderungen (was allerdings heute stark zurück gegangen ist), Homosexuellen, Randgruppen u.v.m. (Natürlich ist man heute doch schon toleranter als früher, aber Diskriminierungen gibt es immer noch zuhauf.)

Es gibt noch mehr Beispiele, aber das soll erstmal genügen. Dr. Düsener, ich sag's nochmal: Informiere dich über das Matriarchat!

So, das soll's erstmal dazu gewesen sein.
Schönen Gruß,
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BeitragGeschrieben: Die Aug 16, 2005 10:40 am    Titel: Antworten mit Zitat

Darum geht es ja! Wenn neue Technologien nicht mehr in die Kriegsindustrie fliessen, können sie früher in die Haushalte gelangen. Man stelle sich die Summe dieser freigewordenen Mittel vor! Davon könnte man Steuersenkungen veranlassen, Kulturgüter fördern, EFFEKTIVE soziale Netze aufbauen (im Sinne von Hilfe zur Selbsthilfe!!!) e.t.c.
Zudem stehen Publikumsgesellschaften wie z.B. Novartis auch mehr im öffentlichen Rampenlicht als militärisch-staatliche Unternehmen, welche viel mehr Infos viel länger geheim halten können. Die Kontrolle wäre um einiges leichter.
Natürlich wird am Krieg auch sehr viel Geld verdient. Dieses Geld kommt aus ökonomischer Sicht jedoch nur sehr sehr indirekt der Allgemeinheit zugute. Direkt den Wohlstand fördern z.B. Sicherheit, Vertrauen in den Staat, freier Warenverkehr u.a. Also kriegsfeindliche Zustände.
Das hat eher wenig mit Friede Freude Eierkuchen zu tun. Hier geht es ums langfristige wirtschaftliche Überleben und die Sicherung des gesellschaftlichen Fortschritts auf der GANZEN Welt.
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BeitragGeschrieben: Mit Aug 17, 2005 1:30 pm    Titel: Re: ... weil es gerade so schön passt! Antworten mit Zitat

Dr. Düsener hat folgendes geschrieben:
So ist das - alles laeuft nach einer erstaunlichen naturgesetzlichen Zwangslaeufigkeit ab.

Wo in der Natur gibts Gesetze für statisches Aufwärts? Rolling Eyes
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BeitragGeschrieben: Don Sep 15, 2005 9:02 am    Titel: Antworten mit Zitat

Ich will noch folgende Bemerkung zum "Opferdasein" hinzufügen:

Ich bin Mann, und wie Wolfsmutter schon sagte, klagen wohl auch Männer über die Tatsache, dass sie Opfer sind. So auch ich.

Da ich keine Alternative habe, werde auch ich mich dem Druck der Gesellschaft beugen müssen und einen Weg von vielen gehen, die mir alle herzlich wenig gefallen. Es ist so, dass ich demnächst in eine WG für Asperger ziehen werde, und ich werde dann in einer Werkstatt für Menschen mit Autismus arbeiten. Das ist prinzipiell nicht schlecht, doch auch dies geschieht gegen meinen Willen und ich kann mich nicht zur Wehr setzen.

Eigentlich ist es so, dass mir das Leben keinen Spaß mehr macht und ich den ganzen Tag nur im Bett liegen wollte. Doch auch da sagt das (besch...) Gesetz: "Entweder tust tu etwas 'freiwillig' oder wir entscheiden für dich und du tust, was wir für richtig halten". Das WIR bezieht sich u. a. auf die Behörden oder andere Institutionen.

Es ist so, dass ich eine unglaubiche Verweigerungshaltung an den Tag lege. Ich verweigere mich dieser Gesellschaft, möchte nicht in sie integriert werden, da sie mir sehr zuwider ist. Ich spüre und fühle, dass etwas nicht in Ordnung ist und dass wir gar nicht so frei sind, wie immer behauptet wird. Meine Eltern jedoch verstehen meine Rebellion nicht. Sie sehen immer nur das Äußere: "Unser Sohn macht nicht mit, hat keine Lust, will sich nur Isolieren, was ihm nicht gut tut." Aber nach dem WARUM wird viel zu selten gefragt, was mich ziemlich aufregt.

Das vorhin erwähnte Gesetz ist Beispiel genug, dass wir unfrei sind. Ich würde zu gerne aussteigen, da nicht mehr mit machen, da es mich krank macht. Ich wäre wirklich mehr denn je dazu bereit, mich einem Matriarchat anzuschließen, nur um diesem traurigen Wahnsinn zu entkommen!

Und da kehrt schon wieder die Frage auf: Wie gut fährt die Welt wirklich mit dem Patriarchat?

Ich denke, wir sind alle Opfer der Gesetze, gerade die Menschen, über die Verfügt wird. Und wie sollte man sich auch gegen Gesetze und starre Regeln zur Wehr setzen? Ich kann mir keinen Reim daraus machen... Und Wege daraus kann ich allein unmöglich finden!
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BeitragGeschrieben: Sam Feb 18, 2006 3:30 pm    Titel: Antworten mit Zitat

[quote="anana"]Ps.:
Zitat:

Fortschritt und Materialismus sind nicht patriarchatsspezifisch...
Krieg und Gewalt hingegen schon!

Im Gegenteil; ich denke, dass Fortschritte auf wissenschaftlicher Ebene vermutlich schneller und nachhaltiger geschehen werden unter matriarchaleren Umständen. Auch wirtschaftlich wird sich dann einiges verbessern (halt nicht grad in der Rüstungsindustrie aber z.B. in der Konsumgüterindustrie).
Wenn Krieg und Gewalt wegfallen, haben wir mehr Zeit und Geld für Fortschritt.

Und vor allem auch mehr Zeit für unsere Beziehungen untereinander. Mehr Raum für Unterschiedlichkeit, ohne daß daraus Anpassungsdruck resultiert. Mehr Respekt voreinander. Für die Entwicklung der Fähigkeit den anderen in seiner Eigenart leben zu lassen, ohne ihn oder sie ständig zu irgendetwas überreden zu wollen. Für die Einsicht, daß es für vieles im Leben kein Richtig oder Falsch gibt. Für mehr Freundlichkeit und Fürsorge, so daß die Notwendigkeit zur caritativem Almosenverteilen entfällt, überflüssig wird. Auch der Drang zum Missionieren übrigens.
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