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Gleichberechtigung
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FeministInnen kämpfen um Gleichberechtigung. Hälst du das für sinnvoll?
Ja.
54%
 54%  [ 12 ]
Nein.
40%
 40%  [ 9 ]
Bin mir nicht im Klaren darüber.
4%
 4%  [ 1 ]
Stimmen gesamt : 22

AutorIn Nachricht
Gast





Wörter: 33

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BeitragGeschrieben: Don Sep 12, 2002 9:01 am    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Angela Merkel wollte als Bundeskanzlerin kandidieren, das ist eine große Verantwortung. Und wer hat sich vorgedrängt? Und wer hat zugelassen, dass er sich vorgedrängt hat?


In einer Diskussion kam erst vor kurzem der Gedanke auf , dass Frauen Säulen sind, die das Gebilde der Welt, der Gesellschaft stabilisieren. Ich meine dazu. Angela Merkel hat in diesem Sinne (meiner Meinung nach falschverstanden) als weibliche Säule wieder einmal die Belange eines Mannes getragen.

Und ich hätte sie wirklich über alle Parteigrenzen hinweg gewählt, nur damit eine Frau endlich Kanzlerin wird. Wieder war´s nix.

Zitat:
Ein Sündenbock ist jemand, dem man die Schuld an etwas gibt, obwohl er unschuldig ist. Typisch für Patriarchate. Männer sind nicht Sündenböcke für unsere kriminelle Gesellschaft, sie sind Täter.



Und wer ist schuld. Angela? Edmund?
Ich sag mal Edmund und seine Genossen. Aber Angela hat es trotz Physikstudium zugelassen.

Gruss Siggerl Evil or Very Mad
Webbi
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Anmeldungsdatum: 07.08.2002
Beiträge: 6
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BeitragGeschrieben: Don Sep 12, 2002 9:42 am    Titel: Antworten mit Zitat

Siggerl hat folgendes geschrieben:
Angela Merkel wollte als Bundeskanzlerin kandidieren, das ist eine große Verantwortung. Und wer hat sich vorgedrängt? Und wer hat zugelassen, dass er sich vorgedrängt hat?


Die Frage ist zu 50%: Warum hat sie sich abdrängen lassen, und nicht zu 100%, warum man sie nicht hat lassen.

Und wer ist schuld. Angela? Edmund?
Ich sag mal Edmund und seine Genossen. Aber Angela hat es trotz Physikstudium zugelassen.

Eben. Es gibt nie eine eindeutige Schuldzuweisung. Man muss es nicht geschlechtlich polarisierend betrachten, man kann es auch chaotisch-natürlich sehen und Lehren, Strategien draus ziehen. Es ist naturell, dass eine Minderheit innerhalb einer Mehrheit nichts zu lachen hat. Daran ändern auch eien soziale Edelmoral nichts. Das gilt sowohl für Frauen als auch für Männer. Es wird nichts bringen, einen Vertreter der Minderheit als Mass zu nehmen. Ich frage mich eher, warum es nur einen Vertreter, portiert auf die Politik Vertreterin, gibt, warum sie überhaupt Minderheit sind.

grüsse
michael
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oskopia
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Anmeldungsdatum: 27.08.2002
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BeitragGeschrieben: Don Okt 31, 2002 7:45 pm    Titel: Energie? Antworten mit Zitat

Hannelore hat folgendes geschrieben:
ich rieche männliche Energien drei Meilen gegen den Wind, besonders im Internet. <snip>
H.

Was denn für eine Energie? In diesem Fall, meine ich. *schüttel*

lg
Monika
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mischma2000
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Anmeldungsdatum: 03.03.2003
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BeitragGeschrieben: Mon Mar 03, 2003 6:12 am    Titel: Juhu!!! Mein erster Beitrag in diesem lobenswerten Forum!! Antworten mit Zitat

Hi Sistas,

hier mein erster Beitrag in diesem lobenswerten Forum!!!

Babylon hat folgendes geschrieben:
Hier in Deutschland gibt es die Gleichberechtigung.


Nein, Babylon, da bist du falsch informiert! Es gibt immer noch Berufe, in denen die Gehälter die die Frauen beziehen geringer sind, als die der männlichen Kollegen. Falls du das nicht glaubst, erkundige dich doch einfach mal bei den örtlichen Gewerkschaften.

Babylon hat folgendes geschrieben:
Doch eines haben die Feministen nicht verstanden Gleichberechtigung ist Gleichverpflichtung.


Ich weiß nicht, auf welches konkrete Beispiel sich diese Aussage bezieht. Vielleicht könntest du ein Beispiel geben. Aber bitte bemühe nicht den alten Vergleich "Wehrpflicht" Der hinkt nämlich gewaltig!!

Babylon hat folgendes geschrieben:
Freiheit heisst nicht nur frei von irgend einer Macht sondern auch für sich selber verantwortlich sein. Dies bedeutet auch das man die Konsequenzen für sich selber tragen muss. Man kann nicht erwarten das jeder einen den Weg ebnet den man gehen will.


Ja..., äh..., schon klar... *grübel* hat das irgendeine angezweifelt???

Babylon hat folgendes geschrieben:
Als Frau und Mann muss man eben auch was tun um an der Geselschafft mit zu wirken.


Nein, Babylon, auch da muss ich widersprechen! "Männer" (verzeiht mir die Verallgemeinerung) müssen in der Regel wenig bis gar nichts dafür tun, um an der Gesellschaft mitzuwirken. Für die meisten Frauen ist dies ein steiniger Weg. Ist dir schon mal aufgefallen, dass es den Begriff "Karrierefrau", aber nicht den Begriff "Karrieremann" gibt? Oder das zB ein Autor auf Lesereise nicht an jedem Veranstaltungsort mindestens einmal süffisant gefragt wird "Na, wer kümmert sich denn jetzt um Ihre Frau und Ihr Kind, wenn Sie ständig in der Weltgeschichte rumgondeln???" Frauen hingegen schon.

Babylon hat folgendes geschrieben:
Um grössere Dinge in Kauf zu nehmen muss man was tun.


Versteh ich wieder nicht. Von welchen "größeren Dingen" sprechen wir hier?

Babylon hat folgendes geschrieben:
Männer sind keine Sündenböcke für alles, sie sind nicht an allen Schuld genauso wenig wie wir an irgend etwas schuld sind.

Das hat auch keine behauptet. Nicht "die Männer" sondern männliche Normen und ein männliches System ist die Ursache vieler gesellschaftlicher Missstände. Aber jedeR einzelne, der davor die Augen verschließt, macht sich mitschuldig Exclamation

Babylon hat folgendes geschrieben:
Sucht doch mal nicht immer andere als Verantwortliche sondern mal euch selbst in den Ursachen eurere Fehler.


Jau, das machen wir :wink: deshalb hüpfen wir auch auf dieser Site rum und nicht auf Fri... äh, sorry, Brigitte.de (Spässjen, nicht sauer sein)

So, kiss und POSITIVE ENERGIE wie Kermit sagen würde!

Greetz, Mischma :wink: :wink: :wink:

PS Langer Rede kurzer Sinn: Es geht eigentlich gar nicht um Gleichberechtigung...
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mischma2000
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Anmeldungsdatum: 03.03.2003
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BeitragGeschrieben: Mon Mar 03, 2003 6:38 am    Titel: Nachtrag... Antworten mit Zitat

@ Hannelore & Diana

...wie ist "Frau sein/Mann sein" zu definieren? Ihr zweifelt daran, dass Babylon eine "Frau" ist? Ich kenne viele Weibchen, die männerlogische Mainstreamsprüche klopfen. Wenn die Frage lautet, hat Babylon eine "Mumu" sage ich ich glaube ja! Ist die Frage aber hat sie eine (stolze) Yoni ein eindeutiges NEIN!

@ Babylon

nein, gerne zu Backen und zu Kochen macht dich nicht weniger emanzipiert. Ich habe sogar eine eigene Website, die sich nur mit diesem Thema beschäftigt clap

Aber seine geschlechtliche Identität zu verleugnen und Schwestern anzugreifen, weil sie sich ihrer Weiblichkeit (nicht im männerfantasielichen Sinne) bewusst sind und sein wollen, schon!!!

Greetz, Mischma

PS Ja, ja ich weiß, tausend Kommafehler... Embarassed
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wolfsmutter
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BeitragGeschrieben: Mon Mar 17, 2003 3:41 am    Titel: Antworten mit Zitat

Webbi hat folgendes geschrieben:
Es ist naturell, dass eine Minderheit innerhalb einer Mehrheit nichts zu lachen hat.

Quatsch. Es gibt ganz platt gesprochen viel weniger Reiche als Arme, viel weniger Mächtige als Ohnmächtige, Gebildete als Ungebildete - und leiden die unter ihrer Minderzahl?
Wohl kaum. Denks nochmal durch. Irgendeine Komponente fehlt hier.
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queermum
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BeitragGeschrieben: Die Feb 01, 2005 3:45 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe nun den ganzen Strang der -mal mehr,mal weniger nachvollziehbaren- Diskussion zum Thema "Gleichberechtigung" gelesen.
Es ist nicht so einfach, jetzt zusammenfassend etwas dazu zu sagen; es kann daher sein, dass die logischen Zusammenhänge zwischen den einzelnen Aussagen nicht so richtig sichtbar sein werden. Schon mal sorry dafür.
Zunächst möchte ich zum Ausdruck bringen, dass es auch mir nicht genügt, dieselben Rechte zu haben, die die Männer in dieser Gesellschaft haben. Einige dieser Rechte will ich überhaupt nicht, dafür völlig andere.
Ich will eine Frau sein können, die ihre ureigenen Fähigkeiten und Unfähigkeiten, Möglichkeiten und Unmöglichkeiten, die ganze Palette ihrer Persönlichkeit mit Fug und "Recht" in sich und vor sich hertragen kann, wie sie- wie ICH- es will.
Mein Wille geschehe also.Und solange ich niemandem damit schade, habe ich ohnehin das Naturrecht auf freie Entfaltuung meiner selbst; das Problem dabei ist, dass es Menschen (Männer und instrumentalisierte Frauen) gibt, die mir die Wahrung und Inanspruchnahme dieses naturgegebene Rechts (=Pflicht mir selbst und der Gemeinschaft gegenüber) verweigern wollen.
Also: verlange ich lautstark ein Recht, das ich bereits habe
oder fange ich lieber damit an, Anspruch zu erheben??
Das ist nicht dasselbe!!

Mag sein, dass in Deutschland der Zustand der "Gleichberechtigung" weiter fortgeschritten sein mag, als anderswo;
während in der BRD Frauen das Wahlrecht haben, arbeiten und autofahren dürfen, ihre Partner selbst wählen dürfen, Ehebruch begehen können, ohne per Gesetz dafür getötet zu werden,lesbisch sein können , Chefin werden, ein eigenes Konto haben...-die Liste ließe sich durchaus noch fortsetzen- haben sie in zahlreichen anderen Ländern und Kulturen diese "Freiheit" nicht.
Dennoch finde ich unter all den Rechten, die mir das Patriarchat "freiwillig" oder zumindest auf Druck hin gewährt, nicht das, das mir und ALLEN Menschen ohnehin natürlicherweise zugestanden ist_ nämlich das der absoluten und unbestrittenen Freien Wahl für alles und jedes, was ich fühle, denke, tun will oder lassen will, solange ich nicht jemandem damit schade.
Das bedeutet eine große Verantwortung für mein eigenes Denken, Fühlen, Handeln, doch wir als Menschen könnten das. Dennoch:
Dieses Recht können wir uns in den gesellschaftlichen patriarchalen Strukturen nur sehr schwer nehmen; weil wir mit kleinen Rechtlein abgespeist werden, damit wir nicht merken, woran es mangelt.
Und das gilt für Frauen wie für Männer.
Ich will "Gleichberechtigung" nicht in dem Sinn, der für dieses Wort offenbar genormt worden ist; ich will Neu-Berechtigung für alle; ich will die Berechtigung für jede/jeden einzelne/n von uns, Mensch zu sein.

In Ermangelung einer geschickten Überleitung weiter:
Ich kenne eine Reihe von Frauen, die weise sind und mit mir gemeinsam dieses Recht zu wahren versuchen; viele von ihnen auf stille, beeindruckende Art, die so autark in ihrem Wesen sind, wie es kein Mann,den ich kenne, ist.
Wir Frauen sind die Bewahrerinnen dieser Kostbarkeit von Selbst-Sein und es erschreckt mich oft, zu sehen und mitzuerleben, wie Frauen sich dessen nicht (mehr) bewusst sind und es an das männliche System herausgeben.
Ich will keine Welt nur für Frauen; ich will, dass wir diese innere Freiheit alle miteinander teilen.
Dort, wo Männer sich auf das Abenteuer einlassen, in den herkömmlichen Rechten der patriarchalen Welt beengende Pflichten zu sehen, die ihnen nur zur Versüßung der Dummheit feierlich überreicht wurden, leben sie in friedlichem Einklang mit sich selbst und finden zurück zum eigentlichen Sinn des Lebens.Dort, wo Frauen feststellen, dass ihr gezetere nach den Rechten der Männer nicht das ist, wonach es ihre Natur verlangt , werden sie stark und sicher.
_________________
"Wenn du weißt, was Du willst, musst Du machen, dass Du hinkommst!" (missfits)
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