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Kapitalismus = Wirtschaftsform des Patriarchats?
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annaberg
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BeitragGeschrieben: Mon Mai 01, 2006 2:35 pm    Titel: Antworten mit Zitat

[quote="Lancelot
Zitat:
"] Persönlich mit ihr wenig, allerdings die mit uns sehr viel.
Zitat:
Gerade weil ich früher in der kirchlichen Jugendarbeit mithalf und mich da mit Opus-Dei-Anhängern rumschlagen musste, weiss ich um Macht und Einfluss der v.a. Kath. Kirche.
Also doch persönlich. Ich hatte da so etwas herausgehört. Das soll keine Kritik an deiner Person sein, ich denke nur, dass es wahrscheinlich klüger wäre, den Einfluss von Kirche, der Macht, der Habgier, zwar zur Kenntnis zu nehmen, sich aber ansonsten nicht weiter darum zu kümmern, weil es letztlich egal ist, wer gerade die Menschen unterdrücken und beherrschen will, und weil es egal ist, warum und wieso. Man entzieht der Kirche den Einfluss am ehesten durch Nichtbeachtung und Desinteresse. Was bitte würden die denn machen ohne die Aufmerksamkeit, die ihnen geschenkt wird? Nichts. Ich bin nicht religiös aufgewachsen und habe von Opus dei erstmals mit 26 Jahren überhaupt gehört. In Berlin, wo ich damals lebte, war das kein Thema, das interessierte keinen. Die Mauer war Thema, die Politik.
Zitat:
In einem täuscht Du Dich: Die habgierigsten Kapitalisten und der Papst stehen für die gleiche Sache! Die unterstützen sich gegenseitig, wo es nur geht!
In katholischen Ländern vielleicht, das kann sein. In den puritanisch-protestantischen USA z.B. wohl eher weniger. (In Deutschland entsprechend wohl nur zur Hälfte. )CNN jedenfalls berichtete sehr distanziert und eher ironisch über seine Ernennung oder wie man das nennt, und CNN ist nicht gerade ein besonders kritischer Sender.
Zitat:
Ich neige schon fast dazu, zu sagen, dass die Mächtigen zwar Gemeinschaft predigen, aber Egoismus fördern.
Hattest du daran jemals Zweifel?
Zitat:
Gerade auch im Hinblick auf die geforderte Treue.
Die dient letztlich auch der Zementierung von Macht durch Kontrolle der Sexualität.
Zitat:
Wenn sich z.B. 5 Frauen und 3 Männer zusammentun und eine Gemeinschaft ohne dauernde Paarbildung gründen, dann wird von Sodom und Gomorrha gesprochen. Von Polygamie und Promiskuität. Auch wenn es im wesentlichen eine Wirtschaftsgemeinschaft ist.
Glaubst du wirklich, dass Wohngemeinschaften heute noch so schockierend wirken? Ich weiss nicht. Vielleicht im tiefsten Bayern? Das ist aber irgendwie ja auch belustigend... Ich wohne mit einer Freundin in einer Wohngemeinschaft, und ich bin felsenfest davon überzeugt, dass alle unsere Nachbarn uns für ein lesbisches Paar halten. Ich finde das lustig... Es wäre ja nicht schlimm, aber es stimmt ja gar nicht. Etwas anderes haben die nicht auf der Pfanne, aber ist das mein Problem?
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BeitragGeschrieben: Die Mai 02, 2006 10:15 am    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Lancelot

Zitat:

Mit Demokratie habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Mehrheit die Minderheit unterbuttert, auch dann, wenn die Mehrheit nachweislich falsch argumentiert und handelt. Unser soziales System z.B. ist ja deswegen am Rande des Zusammenbruches. Womit schon ein ausgezeichnetes Beispiel haben. Eine Gesellschaft müsste normalerwese auf das Leben hin ausgerichtet sein, von Alten und Männern hin zu Frauen und Kindern. Das 4. Gebot: "Du sollst Vater und Mutter ehren" ist hier in höchstem Maße kontraproduktiv. Es gilt an die Zukunft zu denken, nicht an die Vergangenheit. Die Gesetzgebung denkt im Sinne der Kirche, und die Geburtenrate spricht Bände.
So kann also die Demokratie die Probleme nicht lösen.


es ist nicht das System was fehlerhaft ist, es ist in erster Linie immer der Mensch, der die eigentliche Ursache und Grundlage bildet. Demokratie lebt durch den Menschen und wenn der Mensch nicht bereit ist an ihr teilzunehmen, wird es immer eine vermeintliche Mehrheit geben, die einer demokratie-desinteressierten Minderheit etwas überstülpt. In einer Demokratie kann einem eine Sache nicht einfach so überkommen. Für Menschen, die an einer Demokratie nicht interessiert sind, kann dieser Eindruck jedoch schon entsehen. Diejenigen, die diesem Eindruck ausgesetzt sind, wissen meist am wenigsten um ihre Partizipationsmöglichkeiten in einer Demokratie! Immerhin eröffnet auch eine Demokratie einem matriarchalischen Wertesystem zum Zuge kommen zu dürfen. Es können sich Meinungen und Gruppen bilden, die letztlich über den Pluralismus zu einem Konsensus geführt werden. Des Weiteren kann man nun wirklich nicht mehr sagen, dass wir in einem streng patriarchalischen System leben. Auch wenn einige der großen patriarchalischen Symbole noch in unseren Köpfen umhergeistert. Der Wechsel vollzieht sich in einer Demokratie von ganz allein. Auch wenn sich einige Kräfte dagegen zu wehren scheinen und immer mehr Demokratie beschneiden wollen, um ihr altes System am Laufen zu halten. Also diesen berühmten "status quo"...wie sagte Heraklit bereits...panta rei (alles fließt).

Demokratie in ihrer unberührten Form kann zu einem Matriarchat führen. Es sind in meinen Augen die alten und totalitären Patriarchen die dieses System beschneiden wollen, da es in seiner Flexibilität und Dynamik den "status quo" und somit Hierarchien und Werte zum Einsturz bewegt. Diese Flexibilität ist aber nur dann gegeben, wenn die Bürger zum Mitmachen bereit sind.
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Lancelot
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BeitragGeschrieben: Die Mai 02, 2006 9:52 pm    Titel: Antworten mit Zitat

annaberg hat folgendes geschrieben:
Also doch persönlich. Ich hatte da so etwas herausgehört. Das soll keine Kritik an deiner Person sein, ich denke nur, dass es wahrscheinlich klüger wäre, den Einfluss von Kirche, der Macht, der Habgier, zwar zur Kenntnis zu nehmen, sich aber ansonsten nicht weiter darum zu kümmern, weil es letztlich egal ist, wer gerade die Menschen unterdrücken und beherrschen will, und weil es egal ist, warum und wieso. Man entzieht der Kirche den Einfluss am ehesten durch Nichtbeachtung und Desinteresse. Was bitte würden die denn machen ohne die Aufmerksamkeit, die ihnen geschenkt wird? Nichts. Ich bin nicht religiös aufgewachsen und habe von Opus dei erstmals mit 26 Jahren überhaupt gehört. In Berlin, wo ich damals lebte, war das kein Thema, das interessierte keinen. Die Mauer war Thema, die Politik.


Die Mauer war für uns allerdings kein Thema. Allerdings der Pfarrer, der soviel Macht hat, dass die konfessionslosen und evangelischen Kinder in die Sprachlernklasse der Ausländerkinder gesteckt werden

Zitat:
Hattest du daran jemals Zweifel?

Eigentlich nicht. Aber ich bin anscheinend einer der wenigen, die dies erkennen.

Zitat:
Die dient letztlich auch der Zementierung von Macht durch Kontrolle der Sexualität.

Ist sehr schwierig, mit Dir zu diskutieren. Hab dieselben Erkenntnisse wie Du


Zitat:
Glaubst du wirklich, dass Wohngemeinschaften heute noch so schockierend wirken? Ich weiss nicht. Vielleicht im tiefsten Bayern? Das ist aber irgendwie ja auch belustigend... Ich wohne mit einer Freundin in einer Wohngemeinschaft, und ich bin felsenfest davon überzeugt, dass alle unsere Nachbarn uns für ein lesbisches Paar halten. Ich finde das lustig... Es wäre ja nicht schlimm, aber es stimmt ja gar nicht. Etwas anderes haben die nicht auf der Pfanne, aber ist das mein Problem?

Man merkt, dass Du in Berlin wohnst. Wärest Du hier in Cham(Kleinstadt), Dein Leben, oder das Deiner Kinder wäre die reinste Hölle. Mobbing ist hier das Stichwort.

gruß

lancelot


Nebenbemerkung für Hannelore:
Vielleicht übernimmt hier jemand die Moderation und die Betreuung
Ansonten gibt es die Möglichkeit bei Parsimony ein Forum zu eröffnen
Zum moderieren fehlt mir leider die Zeit, Wär schade für das Forum

gruß
lancelot Very Happy
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annaberg
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BeitragGeschrieben: Mit Mai 03, 2006 1:33 pm    Titel: Antworten mit Zitat

[quote="Lancelot"][
Zitat:
Man merkt, dass Du in Berlin wohnst. Wärest Du hier in Cham(Kleinstadt), Dein Leben, oder das Deiner Kinder wäre die reinste Hölle. Mobbing ist hier das Stichwort.

Ich wohne gar nicht mehr in Berlin, sondern in NRW im Städtedreieck Köln/Düsseldorf/Wuppertal, aber das ist natürlich keine Kleinstadt in Bayern. Erzähl' mal mehr, das ist ja fürchterlich! Sind die Vorurteile gegen die Bayern also doch keine reinen Vorurteile?
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Lancelot
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BeitragGeschrieben: Mit Mai 03, 2006 10:29 pm    Titel: Antworten mit Zitat

annaberg hat folgendes geschrieben:

Ich wohne gar nicht mehr in Berlin, sondern in NRW im Städtedreieck Köln/Düsseldorf/Wuppertal, aber das ist natürlich keine Kleinstadt in Bayern. Erzähl' mal mehr, das ist ja fürchterlich! Sind die Vorurteile gegen die Bayern also doch keine reinen Vorurteile?


Na, da müsste ich mal wissen, welche Vorurteile es da gibt. Ich gehör da zum katholischen Teil der Bayern. Der sonntägliche Kirchenbesuch ist noch obligatorisch, und wird von Nachbarn auch schon mal angemahnt (was mich allerdings wenig juckt).

Ich fang mal von vorne an:
Ich, verheiratet, 3 Kinder, Mitte 30. Abitur unter anderem in kath. Religion bei einem Priester, einem pers. Freund des jetzigen Papstes. Ein harter Brocken, hat schon mal einen Mitschüler zum Direktor geschleift, weil der nicht seiner Meinung war. Das Abiturthema für mich war: "Weltreligonen und Ideologien". Das war schon der erste richtigige Knacks im Religionsverständnis. Der einzige Unterschied besteht in der theoretischen Freiwilligkeit. Später war ich im Vorstand der Kreis-BDKJ (Bund der deutschen Katholischen Jugend) wo ich meine jetzige Frau (damals Vorsitzende) kennenlernte. Als wir im Landkreis im Alleingang erfolgreich ein Volksbegehren durchzogen, wurde uns der Seelsorger entzogen und in freier Wahl (einziger Kandidat) ein anderer aufgedrückt. Wie man bald darauf feststellen konnte, ein Opus Dei Mitglied. Ausserdem wurden in kurzer Zeit die Vorstandsmitglieder ersetzt. Wir waren die letzten, nutzten unsere Heirat als ersehnten Ausstiegsgrund. Die Auslassungen dieses "Seelsorger" z.B. er sei kein Mann, sondern ein Neutrum, oder über die Schwangerschaft, ließen uns(meine Frau und ich) offen über die Religion zweifeln.

Noch eine kleine Geschichte über eine Schwangerschaft:
Letztes Jahr starb eine Gutsbesitzerin(92 Jahre) 2 Kilometer weiter. Sie war Single. Da gab es aber im Jahre ca 1938 einen kleinen "Unfall". Die Pille war noch nicht erfunden, auf andere Dinge hatte man keinen Zugriff. Die junge Gutstochter hatte eine (weniger) heimliche Affäre mit einem Mann, dessen eine Tochter entsprang. Als Vater wurde ein Knecht angegeben. Die Gutstochter musste aber ihr Kind in München zur Welt bringen und durfte das Kind nicht mit nach Hause nehmen. Es wuchs bei Bekannten auf. Auch für damalige Zeit unüblich. Als in den Sechzigern dann der Gutsherr starb, und sie, da sie nicht verheiratet und demnach zu Hause war, den Gutshof erbte, waren ihre 4 verheirateten Schwestern erzürnt und forderten immer wieder Geld, dem sie auch wieder nachgab. Sie lieh auch hiesigen Personen Geld, dass sie denen dann erließ. Die Tochter kam dann ab und zu zu Besuch hielt sich aber nie lange. Da die jetzige Besitzerin bereits vor dem Tod der Gutsbesitzerin geäussert hatte, das gesamte Gut zu verkaufen, habe ich da mal vorgesprochen, da ich Interesse am Wald hatte. Zuvor habe ich aber mich über die Verhältnisse erkundigt.
Die stellen sich nach meiner Kenntnis wie folgt dar: Die junge Gutsbesitzerin hatte damals ein Verhältnis mit einem aus der näheren Umgebung stammenden Priester. Um unangehmen Fragen aus dem Weg zu gehen, zwang sie ihr Vater, das Kind (deren Ähnlichkeit mit der Verwandtschaft des Priesters ist frappierend) in München zurücklassen. Als der Vater starb, erpressten sie ihre 4 Schwestern (die bezeichnender Weise alle kinderlos blieben) und nötigten sie, Teile ihrer Liegenschaften zu verkaufen , den Gegenwert zu überweisen. Die Darlehen an hiesige Personen wurden vermutlich auch deswegen erlassen. Alle labten sich an der Frau, die nur ihren Schatz, der ein kath. Priester war, zu decken versuchte. Es gingen einige Menschen aus und ein, die alle mit dem Tag des Todes ausblieben. Das Grab ist ungepflegt, nur ihr ehemaliger Pächter kümmert sich etwas darum.
Als ich nun letzthin mit meinem Bekannten den Wald begutachtet habe, sagte er mir, dass er schon vor 15 Jahren mit der Tochter die Liegenschaften geschätzt hatte. Damals wollte die Tochter den Besitz versilbern, ihre Mutter nötigen, zuzustimmen.
Alle beteiligten Personen - bis auf die Tochter - sind inzwischen tot.

Dies ist auch wieder so ein Fall, der klar vor Augen führt, dass das "angedrohte glückselige Leben" der Religionen mehr Leid verursacht, als es zu lindern gedenkt. Gelitten, weil sie der erhobenen Zeigefinger nicht widerstehen konnte. In erbärmlichen Verhältnissen gelebt, weil man ihr nichts ließ. Der Priester besuchte sie bis in seine letzten Tage regelmäßig. Ob die Tochter weiß, wessen Kind sie ist? Ich weiß es nicht. Dem Hass auf ihre Mutter nach, den sie mir gegenüber äusserte, wahrscheinlich nicht.

Das was ich da erfahren habe, hat mich dann zu Euch gebracht. Mir war schon lange klar, dass es anders gehen muß, dass die Form des Zusammenlebens, wie wir sie jetzt praktizieren, nicht das Gelbe vom Ei sein kann. Matriarchat war für mich bis dahin nur die Herrschaft von Emanzen a la Schwarzer.

Ansonsten: Jetzt mal rüber mit den Vorurteilen. Very Happy


Lancelot
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annaberg
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BeitragGeschrieben: Don Mai 04, 2006 11:50 am    Titel: Antworten mit Zitat

Na, also so verworrene Geschichten um Grundbesitz und unehelichen Kindern hört man meist aus Bayern... Viele Leute diesseits der Weisswurstgrenze grinsen und schütteln den Kopf über solch als recht "hinterwäldlerisch" und rücklständig erlebte Zwangsmoral, die ja keine ist, weil sie die Moral auf die Sexualmoral reduziert und sich um übrige moralische Gebote wie schlichten Anstand und Menschlichkeit einen Dreck schert. Wenn man drin steckt, ist das sicher nicht zum Grinsen, das glaube ich schon.
Meine Mutter stammt aus dem Allgäu, und die lustigste Geschichte, die ich hier so Bekannten und Mitarbeiterinnen erzählen kann, ist die der "einheimischen Hausfrauen". In den Ort steht nämlich ein Schild "Bitte überlassen Sie diese Parkplätze unseren einheimischen Hausfrauen". So etwas wird einem hier zunächst nicht wirklich geglaubt, und wenn man dann erläutert, daß es dieses Schild wirklich gibt und die das ernst meinen, erntet man grosse Heiterkeit.
Amüsant fand ich auch, daß es in Bayern kein Deutsches Rotes Kreuz gibt. Es gibt ein Bayerisches Rotes Kreuz, ich weiß dann immer nicht, ob das auch zu Deutschland gehört... Ein NRW-Rotes Kreuz haben wir nicht. .. Wäre mal ein Gedanke. Ein Sächsisches Rotes Kreuz vielleicht? Auch nett...In Bayern gehen die Uhren anders. Auch in der Rechtsprechung übrigens... Vor vielen Jahren (mehr als 30) gab es ein Scheidungsurteil,nachdem es einer Ehefrau eines Studienrates nicht mehr zuzumuten sei, nach der Scheidung als MTA zu arbeiten. Der böse Ehemann mußte zahlen! Das muß man sichmal vortstellen, die Frau war noch jung!
Das ist so das Bild der Bayern... Amigowirtschaft, Korruption, Erpressung, Franz-Josef Strauss, Betrügereien...
Ja und schöne Landfschaft, gutes Essen, gutes Bier...
Ist das erschöpfend? Laughing
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