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Konsequenzen
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Kutakinte
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Anmeldungsdatum: 16.03.2005
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BeitragGeschrieben: Don Jun 23, 2005 11:17 am    Titel: Antworten mit Zitat

wolfsmutter hat folgendes geschrieben:
Kutakinte hat folgendes geschrieben:
wolfsmutter hat folgendes geschrieben:
Jan hat folgendes geschrieben:
Kurz gesagt, Freiheit bedeutet hier nichts anderes, als die Grenzen die anderen dir setzen einzuhalten... überschreitet man die Grenze endet dise Freiheit auch...

Natürlich. Deine Freiheit geht bis zu der deiner Nachbarn. Hast du gedacht Anarchie wäre ein Freibrief anderer Leute Integrität zu verletzen? Nein, ist es nicht.


also, dass die eigene freiheit hauptsächlich deshalb eingegrenzt wird, um die freiheit und integrität anderer zu schützen, halte ich für ein märchen.
Das darfst du halten wie du möchtest. Damit dass du lieber an Märchen glaubst, verletzt du schließlich auch niemandes Integrität hier, schätz ich mal.


an das märchen glaub ich eh nicht.
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wolfsmutter
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BeitragGeschrieben: Don Jun 23, 2005 11:33 am    Titel: Antworten mit Zitat

Kutakinte hat folgendes geschrieben:
an das märchen glaub ich eh nicht.

Schön, du glaubst also nicht, dass es deshalb heißt "du kannst tun was immer du möchtest, solange es nicht schadet" um die Freiheit und Integrität des Gegenübers zu wahren. Ich für mein Teil glaub das schon.
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Kutakinte
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BeitragGeschrieben: Don Jun 23, 2005 12:00 pm    Titel: Antworten mit Zitat

wolfsmutter hat folgendes geschrieben:
Kutakinte hat folgendes geschrieben:
an das märchen glaub ich eh nicht.

Schön, du glaubst also nicht, dass es deshalb heißt "du kannst tun was immer du möchtest, solange es nicht schadet" um die Freiheit und Integrität des Gegenübers zu wahren. Ich für mein Teil glaub das schon.


natürlich glaub ich das, was ich nicht glaube ist, dass grenzen hauptsächlich deswegen gesetzt werden.
aus grenzen auszubrechen bedeutet ja nicht automatisch, die grenzen anderer zu überschreiten.
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wolfsmutter
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BeitragGeschrieben: Don Jun 23, 2005 10:28 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Kutakinte hat folgendes geschrieben:
wolfsmutter hat folgendes geschrieben:
Kutakinte hat folgendes geschrieben:
an das märchen glaub ich eh nicht.

Schön, du glaubst also nicht, dass es deshalb heißt "du kannst tun was immer du möchtest, solange es nicht schadet" um die Freiheit und Integrität des Gegenübers zu wahren. Ich für mein Teil glaub das schon.


natürlich glaub ich das, was ich nicht glaube ist, dass grenzen hauptsächlich deswegen gesetzt werden.
aus grenzen auszubrechen bedeutet ja nicht automatisch, die grenzen anderer zu überschreiten.

Naja, ich geh mal davon aus, dass das eh alle hier wissen, sonst wär ma ja net da.
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Kutakinte
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BeitragGeschrieben: Fre Jun 24, 2005 8:09 am    Titel: Antworten mit Zitat

wolfsmutter hat folgendes geschrieben:

Naja, ich geh mal davon aus, dass das eh alle hier wissen, sonst wär ma ja net da.

dann versteh ich noch weniger, warum du bei jans posting nicht in erwägung gezogen hast, dass es sich auch um diese art von grenzen handeln könnte.

denn ich geh mal davon aus, dass hier alle wissen, dass die eigene freiheit nur bis zu der, der nachbarn gehen kann, sonst wär ma ja net da.
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wolfsmutter
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BeitragGeschrieben: Fre Jun 24, 2005 8:54 am    Titel: Antworten mit Zitat

Kutakinte hat folgendes geschrieben:
wolfsmutter hat folgendes geschrieben:

Naja, ich geh mal davon aus, dass das eh alle hier wissen, sonst wär ma ja net da.

dann versteh ich noch weniger, warum du bei jans posting nicht in erwägung gezogen hast, dass es sich auch um diese art von grenzen handeln könnte.

denn ich geh mal davon aus, dass hier alle wissen, dass die eigene freiheit nur bis zu der, der nachbarn gehen kann, sonst wär ma ja net da.

Weil er definitiv genau diese Regel in Frage gestellt hat und mir dadurch den Eindruck vermittelt, dass er glaubt Freiheit wäre grenzenlos oder hätte grenzenlos zu sein.
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Kutakinte
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BeitragGeschrieben: Fre Jun 24, 2005 9:25 am    Titel: Antworten mit Zitat

wolfsmutter hat folgendes geschrieben:
Weil er definitiv genau diese Regel in Frage gestellt hat und mir dadurch den Eindruck vermittelt, dass er glaubt Freiheit wäre grenzenlos oder hätte grenzenlos zu sein.

aha, ja ich hatte es so verstanden, dass, auch wenn man diese grenzen einhält, sich in dem bereich trotzdem nicht frei bewegen kann.
deshalb konnte ich auch mit deiner antwort überhaupt nix anfagen, sorry.
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Tyulender
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BeitragGeschrieben: Die Jul 12, 2005 9:58 am    Titel: Antworten mit Zitat

wolfsmutter hat folgendes geschrieben:
Tyulender hat folgendes geschrieben:
Wenn jemand nicht mehr leben will (aus für welchen Gründen auch immer), so wird er/sie doch bei solchen Aussagen sofort auf eine geschlossene Station gebracht.
Dadurch dass du dich verabschiedest "stiehlst" du dem System deine Arbeitskraft. Du bist ja nicht Eigentum deiner selbst, sondern das des jeweiligen Staates. Deswegen hast du als Elternteil auch die staatlich gefügte Verpflichtung deine Kinder zwangszubeglücken, mit Erziehung im Sinne des Staates. Was dachtest du denn? Staatsbürgerschaft ist die moderne Form der Leibeigenschaft. Naja, nimmer so ganz modern - wahrscheinlich werden demnächst Konzerne die Staaten als Eigentümer ablösen.


Hallo Wolfsmutter!

Das, was du da sagst, hat mich wirklich zum Nachdenken angeregt! Ja, ich denke, du hast wirklich Recht. So ähnlich hab ich das schon vorher gesehen, aber durch deine Worte ist mir das nochmals deutlicher ins Bewusstsein gerückt. Wink

Ja, ich sehe das auch so: Wir sind nicht Eigentum unserer Selbst, sondern unser Körper und unser Geist gehören der Gesellschaft, dem Staat usw., also "mächtigeren" Institutionen als wir.

Tja, ich sehe nur keine Möglichkeit, aus diesem System auszubrechen. Natürlich könnte ich jetzt auch ein Matriarchat gründen (zusammen mit anderen Leuten, versteht sich), aber das Patriarchat würde diese, wie doch schon mal an anderer Stelle gesagt wurde, mit allen Mitteln bekämpfen. Aber so meine ich das nicht.

Ich meine, da niemand von uns "über dem Gesetz steht", kann sich auch niemand der Willkür des Staates so einfach entziehen. Die einzige Möglichkeit, die für mein Leben in betracht kommt, ist "auszusteigen". Denn ich bin absoluter Pessimist und werde es immer bleiben.

Wer denkt, die Welt der Menschen ist zu retten, irrt sich meiner Meinung nach. Denn ich merke es ja schon an meinen Eltern, wie sehr die Menschen sich nach wirklichen Veränderungen sehnen. *g*

Schönen Gruß,
Tyulender
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Versuche immer, DU SELBST zu sein.
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wolfsmutter
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BeitragGeschrieben: Die Jul 12, 2005 10:14 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Tyulender hat folgendes geschrieben:

Ich meine, da niemand von uns "über dem Gesetz steht", kann sich auch niemand der Willkür des Staates so einfach entziehen. Die einzige Möglichkeit, die für mein Leben in betracht kommt, ist "auszusteigen". Denn ich bin absoluter Pessimist und werde es immer bleiben.

Wer denkt, die Welt der Menschen ist zu retten, irrt sich meiner Meinung nach. Denn ich merke es ja schon an meinen Eltern, wie sehr die Menschen sich nach wirklichen Veränderungen sehnen. *g*

Naja, ma kann dem System schon auch reinscheißen und einiges unterlaufen. Und ich denk mir es ist nicht meine oder deine Aufgabe die Welt der Menschen zu retten, reicht schon mal wemma sich selber rettet aus unliebsamen Zwängen. Allerdings bin ich auch Optimistin - vielleicht einfach weil ich stur bin. Wink
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Tabasco
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BeitragGeschrieben: Sam Sep 17, 2005 6:54 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hier möchte ich mich mal in die Diskussion reinhängen.

Rena hat folgendes geschrieben:
Ich denke, dass man die Definition Konsequenz = Strafe so nicht ganz stehenlassen kann, obwohl im Patriarchat diese Definition sicher oft so verwendet wird. Für mich ist Konsequenz die Folge einer Handlung, egal in welche Richtung diese Folge geht. Und Handlungen ohne Folgen gibt es nicht.
Weiterhin denke ich, dass matriarchal lebende Menschen sich der Folgen ihrer Handlungen viel mehr bewusst sind als patriarchal lebende Menschen.


Diese Gedanken von Rena kann ich unterschreiben. Ich möchte jedoch noch darüber hinausgehen: Strafe und Konsequenzen sind zwei verschiedene Paar Schuhe!
Unter "Konsequenzen tragen" verstehe ich, dass man für den Mist, den man gebaut hat, geradestehen muss und nach Möglichkeit für den angerichteten Schaden Wiedergutmachung leistet.
Beispiel: Ein Kind wirft am Tisch sein Glas um. Strafe wäre, ihm einen Klaps zu verpassen oder es anzuschreien. Konsequenzen tragen lernen wäre hingegen, vom Kind zu verlangen, dass es einen Lappen holt und die Schweinerei wegputzt.

Welcher Weg langfristig der Bessere ist, ist in Fachkreisen schon lange bekannt. Trotzdem hält das väterliche Staatssystem am alten, ineffizienten Strafsystem fest.

T.
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undine
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BeitragGeschrieben: Don Okt 27, 2005 11:41 am    Titel: Antworten mit Zitat

wolfsmutter hat folgendes geschrieben:

Naja, ma kann dem System schon auch reinscheißen und einiges unterlaufen. Und ich denk mir es ist nicht meine oder deine Aufgabe die Welt der Menschen zu retten, reicht schon mal wemma sich selber rettet aus unliebsamen Zwängen. Allerdings bin ich auch Optimistin - vielleicht einfach weil ich stur bin. Wink


Genau so sehe ich es auch. Aber ehrlich gesagt, sind mir die Produkte meiner Körpertätigkeit zu wertvoll, um sie an dieses ominöse System zu vergeuden, das ja angeblich immer schuld an allem hat. Lieber lasse ich es meinem Gemüsebeet angedeihen, das freut sich darüber, was kanns schöneres geben?
Mr. Green

Wer hat das mal gesagt: Der Staat - das bin ich? Klar, und recht hatte er. Der Staat, das bin ich, das bist du, das sind wir. Das System sind wir. Es gibt nichts abstraktes in dieser Welt, sie ist so, wie wir sie machen, so wie wir es zulassen dass andere es machen, wenn wir passiv sind.

Allerdings, wenn das jeder täte ... sich aus unliebsamen Zwängen zu retten ... dann wären wir ja immer noch im Patriarchat: hier retten wir uns z.B. aus dem unliebsamen Zwang, für andere sorgen zu müssen, aus dem unliebsamen Zwang, für unsere Taten die Verantwortung zu übernehmen, stattdessen setzt es Strafe ... womit wir wieder beim Thema wären.

Es grüßt die Undine
_________________
Tue nur das, was deine Seele mit Freude erfüllt.
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wolfsmutter
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BeitragGeschrieben: Don Okt 27, 2005 5:26 pm    Titel: Antworten mit Zitat

undine hat folgendes geschrieben:
Allerdings, wenn das jeder täte ... sich aus unliebsamen Zwängen zu retten ... dann wären wir ja immer noch im Patriarchat: hier retten wir uns z.B. aus dem unliebsamen Zwang, für andere sorgen zu müssen, aus dem unliebsamen Zwang, für unsere Taten die Verantwortung zu übernehmen, stattdessen setzt es Strafe ... womit wir wieder beim Thema wären.

(eigen-)verantwortlich zu handeln gilt ausschliesslich fuer ueberzeugte PatriarchInnen als Zwang. Andere Leute sehen das als natuerliche Konsequenz ihrer Existenz.

Ich sprach weiter oben von unliebsamen Zwaengen wie Erwartungen an dich, die deine Integritaet beeintraechtigen. Beispielsweise wenn du einem Beruf nachgehen sollst, der dir nicht entspricht weil deine Eltern erwarten dass du den Betrieb weiterfuehrst. Oder dass dir Kleidervorschriften gemacht werden. Dass du gegaengelt wirst dich in eine Richtung zu entwickeln die deinen Talenten und Neigungen widerspricht. So Zeugs.
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Tyulender
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BeitragGeschrieben: Mit Dez 21, 2005 4:51 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ok, ok!

Ich geb zu, Konsequenzen sind noch was anderes als Strafen. Habt mich überstimmt!

Ich will euch mal was sagen: Ich bin total blockiert und weiß hier nie was ich schreiben soll. Hab das Gefühl, ich schreib hier nur Bockmist! Ich glaube, ich sehe dies hier als meinen letzten Beitrag an. Ist schon klar, dass ich wieder mal nicht das schreibe, was ich mir vorher überlege.

Es ist so, als stünde man vor einem rieseigen Berg. Vorher weiß man alles, weiß, was man sagen will, doch dann, wenn es es soweit ist, man es zu Papier bringen soll, fehlen einem die Worte!

Sowas macht mich echt fertig, sowie alles mich fertig macht. Ich habe einfach keine Geduld und dieses Wort allein schon macht mich wütend! Könnte ich doch auch nur mal das sagen, was ich eigentlich sagen will! Da wäre mir schon geholfen.

Ich gebe zu, dass ich wenig Argumente habe und daher fühle ich mich als Opfer, nicht Opfer dieses Forums, sondern ein Opfer der Gesellschaft da draußen. Ich weiß nicht, was ich tun soll, wie ich mein eigenes Leben bewältigen soll. Aber nein, weglaufen soll ja nicht die Lösung sein!? Ja, darüber kann ich nur lachen. Wer mal auf ner geschossenen war, kann meinen Frust und Ärger nachvollziehen. Ich war ein Opfer und bin es immer noch, sobald ich wieder "Dummheiten" begehe.

Selbstakzeptanz und -liebe! Ich finde, es ist zuviel verlangt, dass ein Mensch sich selbst lieben soll. Es mag sein, dass das in matriarchalen Kulturen so ist und es ist für die Leute schön, doch für mich ist dies undenkbar. Allein schon wegen meiner Behinderung fühle ich mich minderwertig und falsch. Und ja, die Texte hier im Forum, aber auch auf matriarchat.info kratzen auch bei mir an einer tiefen Wunde. Das will ich keinem zum Vorwurf machen und suche auch keine Schuld bei anderen, ich will nur beschreiben wie ich mich fühle (was mir aber auch diesmal nicht so gelingt wie ich's gern wollte, wie ich schon merke).

So, hier breche ich ab, bevor ich noch mehr Unsinn schreibe. Ich werde hier auf lange Sicht nichts mehr schreiben, bin einfach zu frustriert über meine eigenen Worte. Argumente habe ich nicht, ich fühle mich mundtot (nicht gemacht, sondern einfach nur so) und ratlos.

Euer Tyulender

P.S.: Ich erwarte von niemandem Mitleid oder Mitgefühl, ich wollte nur, dass ihr wisst, wie es mir geht, damit niemand sich wundert, warum ich das ein oder andere Mal das gleiche schreibe. Ich habe nämlich keine Worte...
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wolfsmutter
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BeitragGeschrieben: Fre Dez 30, 2005 3:48 am    Titel: Antworten mit Zitat

Klar auszusprechen was eine/r meint ist in einem System, das auf Doppelzüngigkeit beruht alles andere als leicht. Übungssache, schätz ich mal. Erst muss ma ja überhaupt erst mal selber wissen was ma fühlt, denkt, wenns der landläufigen Ansicht widerspricht. Das is schon schwer genug am Anfang.

Hier wird dich keine/r gängeln was zu schreiben, wenn du nicht magst. Aber wenn du magst und es nicht tust weil du dich davor fürchtest Bockmist zu schreiben - das haben wir alle schon mal getan. Fehler zu machen gehört zum Leben, sonst könnten wir nix lernen.

Tyulender hat folgendes geschrieben:
Ok, ok!

Ich geb zu, Konsequenzen sind noch was anderes als Strafen. Habt mich überstimmt!

Ich will euch mal was sagen: Ich bin total blockiert und weiß hier nie was ich schreiben soll. Hab das Gefühl, ich schreib hier nur Bockmist! Ich glaube, ich sehe dies hier als meinen letzten Beitrag an. Ist schon klar, dass ich wieder mal nicht das schreibe, was ich mir vorher überlege.

Es ist so, als stünde man vor einem rieseigen Berg. Vorher weiß man alles, weiß, was man sagen will, doch dann, wenn es es soweit ist, man es zu Papier bringen soll, fehlen einem die Worte!

Sowas macht mich echt fertig, sowie alles mich fertig macht. Ich habe einfach keine Geduld und dieses Wort allein schon macht mich wütend! Könnte ich doch auch nur mal das sagen, was ich eigentlich sagen will! Da wäre mir schon geholfen.

Ich gebe zu, dass ich wenig Argumente habe und daher fühle ich mich als Opfer, nicht Opfer dieses Forums, sondern ein Opfer der Gesellschaft da draußen. Ich weiß nicht, was ich tun soll, wie ich mein eigenes Leben bewältigen soll. Aber nein, weglaufen soll ja nicht die Lösung sein!? Ja, darüber kann ich nur lachen. Wer mal auf ner geschossenen war, kann meinen Frust und Ärger nachvollziehen. Ich war ein Opfer und bin es immer noch, sobald ich wieder "Dummheiten" begehe.

Selbstakzeptanz und -liebe! Ich finde, es ist zuviel verlangt, dass ein Mensch sich selbst lieben soll. Es mag sein, dass das in matriarchalen Kulturen so ist und es ist für die Leute schön, doch für mich ist dies undenkbar. Allein schon wegen meiner Behinderung fühle ich mich minderwertig und falsch. Und ja, die Texte hier im Forum, aber auch auf matriarchat.info kratzen auch bei mir an einer tiefen Wunde. Das will ich keinem zum Vorwurf machen und suche auch keine Schuld bei anderen, ich will nur beschreiben wie ich mich fühle (was mir aber auch diesmal nicht so gelingt wie ich's gern wollte, wie ich schon merke).

So, hier breche ich ab, bevor ich noch mehr Unsinn schreibe. Ich werde hier auf lange Sicht nichts mehr schreiben, bin einfach zu frustriert über meine eigenen Worte. Argumente habe ich nicht, ich fühle mich mundtot (nicht gemacht, sondern einfach nur so) und ratlos.

Euer Tyulender

P.S.: Ich erwarte von niemandem Mitleid oder Mitgefühl, ich wollte nur, dass ihr wisst, wie es mir geht, damit niemand sich wundert, warum ich das ein oder andere Mal das gleiche schreibe. Ich habe nämlich keine Worte...
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