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Fahrradmodelle

 
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Hannibal
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BeitragGeschrieben: Mit Mai 11, 2005 12:02 am    Titel: Fahrradmodelle Antworten mit Zitat

Hallo,

ich hoffe, das folgende ist hier nicht ganz unpassend.

Ich will mir ein neues Fahrrad kaufen. Dabei ist mir eine vermeintliche (?) Kleinigkeit aufgefallen, die mich nunmehr über Gebühr beschäftigt.

Es gibt in allen Fahrradklassen (also Mountainbike, City-Bike usw.) immer die weitere Unterteilung in »Damenrad« und »Herrenrad«. Die Modelle für Männer haben eine Stange zwischen Lenkerrahmen und Sattel. Die Modelle für Frauen haben diese Stange nicht.

Vor kurzer Zeit (so lange ist das noch nicht her) war es Frauen mancherorts ganz verboten ein Fahrrad zu besteigen. So wie es andere historische Fehlentwicklungen (z.B. Damensattel) gab, die irgendwann wieder verschwanden, wurde wohl auch für Frauen ein anderes Modell entwickelt als für Männer. Bei den teilweise steifen und prüde-langen Röcken, die Frauen tragen mussten, ist die fehlende Stange beim Fahrrad erklärbar.

Die Konstellation besteht aber bereits seit Jahrzehnten nicht mehr und trotzdem werden die Fahrräder weiterhin nach Geschlechtern getrennt hergestellt. Nun muss das - auch heute - einen Grund haben, oder? Ich meine, die HerstellerInnen von Fahrrädern werden das nicht aus Tradition machen.

Warum also gibt es die Unterscheidung nach Damen und Herren bei Fahrrädern?
Welchen Vor- und/oder Nachteil hat die Stange?
Welchen Vor- und/oder Nachteil hat ein Fahrrad ohne Stange?

Das Modell ohne Stange mag bequemer beim Aufsteigen sein, aber das würde das Stangenrad überflüssig machen. Zudem müssten es vermehrt auch Männer benutzen. Dem ist aber nicht so.

Wenn also irgendjemand eine Antwort weiss oder eine Theorie hat, immer nur her damit. Mich interessiert das jetzt nämlich ...
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Bernd
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BeitragGeschrieben: Mit Mai 11, 2005 8:48 am    Titel: Antworten mit Zitat

Bei dem mit Stange ist das aufsteigen wie du es schon sagst umständlicher. Wenn Frauen keine Röcke tragen, könnte sie genau so auch aufsteigen. Aber wieso umständlich, wenns auch einfach geht? Wink

Ich glaube hier ist wirklich viel Gewohnheit im Spiel, Männer wollen einfach ein Herrenrad und nehmen es in Kauf, umständlicher aufzusteigen. Dabei müssten eigentlich alle Männer, die schon mal vom Sattel auf diese Stange gerutscht sind, eine Abneigung gegen diese Stange haben. Mr. Green

Ein Vorteil der mir zu dieser Stange einfällt: Auch ohne Gepäckträger könnte jemand mitgenommen werden. Aber wie oft kommt sowas vor?

Vielleicht sind Fahrräder mit so einer Stange auch stabiler, da müsste frau eine Fachfrau fragen, ist jetzt nur mal so eine Idee von mir.
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Wolfskatze
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BeitragGeschrieben: Mit Mai 11, 2005 9:04 am    Titel: Antworten mit Zitat

Also diesbezüglich bin ich mit dem Märchen groß geworden, was macht frau, wenn sie mit voller Wucht auf die Stange fällt (weiß zwar heute nicht, wie das passieren soll, außer frau stellt sich sehr geschickt an, aber gut) und die fehlende Stange soll verhindern, dass sie sich argh im Genitialbereich verletzt. Wie gesagt, im nachhinein ein Märchen, denn ich denke mal, für Männer ist es um einiges arger, wenn sie mit voller Wucht auf die Stange rutschen (zumindest habe ich das mal gehört).

Also dito, glaube ich auch, damit soll ein Unterschied gemacht werden. Die schweren Männerräder und die grazielleren Damenräder. Zumindest kann ich es mir gut vorstellen.
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Bernd
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BeitragGeschrieben: Mit Mai 11, 2005 7:15 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ich fahre selbst ein Herrenrad und muss gestehen, dass ich das beim Kauf nie in Frage gestellt habe. Das Thema hier ist interessant. Ich weiß nicht wie es bei Frauen ist, aber bei uns Männern wird eben wenn man vom Sattel auf die Stange rutscht das Gehänge zwischen Körper und der Stange gequetscht und wenn einem so etwas passiert, fährt man nicht einfach weiter mit dem Fahrrad, das sind Schmerzen die stark sind und lange anhalten. Gesundheitliche Folgen kann sowas auch haben, also macht es aus diesem Grund bei Männern einen mindestens genau so großen Sinn wie bei Frauen, auf die Stange zu verzichten.
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Hannibal
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BeitragGeschrieben: Mit Mai 11, 2005 7:42 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

also ich fuhr lange Jahre ein sogenanntes Herrenrad mit Stange. Ich kann mich jedoch nicht daran erinnern jemals auf die Stange gerutscht zu sein. Diese Theorie scheint mir also wenig schlüssig zu sein.

Ich habe ein wenig recherchiert. Ursprünglich war es wohl so, dass Frauen die Stange deshalb nicht hatten, da sie dann beim Aufsteigen das Kleid hochheben müssten bzw. beim Fahren das Kleid auch nicht permanent nach unten hängt.

Angeblich hat sich diese Trennung au s traditionellen Gründen bis heute gehalten.

Als aktuelle Begründung für diese Beibehaltung erhielt ich heute diese Aussage:
Die Stange macht das Rad stabiler und robuster. Der Nachteil ist das umstänglichere Aufsteigen.
Umgekehrt ist das Damenmodell auf unwegsamen Gelände nicht ganz so stabil, aber bequemer.

Das Modell, welches ich im Auge habe, hat keine horizontale Stange, sondern ganz unten eine zusätzliche kleine Strebe.
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Hannelore
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BeitragGeschrieben: Don Mai 12, 2005 4:02 am    Titel: Antworten mit Zitat

Das ist interessant!

Geht doch mal in einen Fahrradladen - wenn es sich ergibt - und fragt, was der Unterschied zwischen einem Damen- bzw. Herrenrad ist.
Und warum.

Die Antworten könnten uns hier auf die Sprünge (oder Stange?) helfen.
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Wolfskatze
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BeitragGeschrieben: Don Mai 12, 2005 7:06 am    Titel: Antworten mit Zitat

@ Bernd, dass dachte ich mir auch, deswegen habe ich ja auch von einem Märchen geredet, denn kleine Kinder musst du ja mit was abspeisen ^^ Aber wenn es aus Traditionellen Gründen beibehalten wurde, kann ich mir zumindest gut vorstellen.

Zumindest, sollte ich mir jemals ein eigenes Rad besorgen, werde ich mir dann mit der Stange besorgen, wenn es stabiler ist.
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BeitragGeschrieben: Don Mai 12, 2005 10:27 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,


im Fahrradladen war ich und habe die Frage gestellt. Nichts genaues wusste der Verkäufer. Wahrscheinlich hat er diese Frage zuvor noch gar nicht gehört.

Jedenfalls wurde mir dort eben gesagt, dass das Rad mit der Stange stabiler ist und das Damenmodell bequemer ist. Mehr Gründe fielen ihm auch nicht ein, ausser dass es eben so ist, weil es immer so war.

Das Argument der Stabilität ist IMHO auch nur graue Theorie, da heute wohl alle Fahrrad-Hersteller entsprechend stabile Fahrräder herstellen müssen. Wenn wirklich eines beim Fahren über einen Feldweg am Rahmen auseinanderbrechen würde, wäre das wohl mehr als peinlich mit evtl. weitreichenden Folgen für den Hersteller.
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BeitragGeschrieben: Fre Mai 13, 2005 9:06 am    Titel: Antworten mit Zitat

Das "Herrenrad" ist also stabiler, das "Damenrad" bequemer. Irgendwie typisch, dass es nicht umgekehrt ist, oder?

Dass das Damenrad Damenrad heißt ist wohl wirklich eine Tradition, weil Damen früher viel häufiger Röcke getragen haben. Heute müsste die Unterscheidung der stabileren von den bequemeren Rädern durch das Geschlecht wegfallen, so sehe ich das.
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Hannelore
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BeitragGeschrieben: Sam Mai 14, 2005 1:34 am    Titel: Antworten mit Zitat

Ich glaube, es hat was mit den Knien zu tun.

Frauenknie haben 24 Stunden am Tag so nahe wie möglich beieinander zu sein. Vor dem Fahrrad kam der Damensattel, das war eine wackelige Angelegenheit, wo auch noch der Körper verdreht im Gleichgewicht gehalten werden musste. Von bequemer keine Spur. Seit wann macht das Patriarchat das Leben für Frauen bequemer? Aber die Knie konnten zusammen bleiben.

Beim Fahrrad mit Stange, welches wirklich stabiler im Gelände ist und sich bei wilder Benutzung oder einem Sturz nicht so leicht verwindet, muss die Person ein Bein über den Sattel heben, um aufzusteigen. Mit einem engen Rock geht das nicht, mit einem langen (in Mode, als das Fahrrad erfunden wurde) auch nicht. Und wilde Fahrten im Gelände schicken sich für Frauen ohnehin nicht. Was sollen zarte Frauen also mit einem robusten Gefährt, das ihnen nicht erlaubt die Knie aneinader zu halten?

siehe auch unter Körpersprache
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BeitragGeschrieben: Sam Mai 14, 2005 8:35 am    Titel: Antworten mit Zitat

Außerdem, was ist an Damenrädern bequemer, das fehlen der Stange doch wohl nicht?!
Vielleicht traut man(n) uns aber auch nicht zu, so zart und zerbrechlich wir sind, in Gelände zu fahren. Ist aber auch verständlich, wenn sie sich sorgen um uns machen, es könnte ja im Wald ein Vergewaltiger hinter einem Busch hervorspringen und uns von Rad ziehen. Man will uns ja nur schützen...(aber, kann man jemanden von einem Rad ohne Stange nicht leichter ziehen?)

Aber Hannelores Erklärung ist schon plausibel. Hey, Miniröcke sind ja dann in 2 richtungen patriarchatsfreundlich. Mann hat was fürs auge,und die Frau kann ihre beine nicht wirklich auseinander machen, 1. nicht wegen ihrer "Schande" und 2. schon aus rock-form gründen (es geht einfach nicht!)
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Hannibal
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BeitragGeschrieben: Sam Mai 14, 2005 2:02 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,


klar, Hannelore, das war der ursprüngliche Grund. Es gab ja vor 100 Jahren einige Fahrradvereine die nicht nur den Frauen den Clubeintritt verwehrten, sondern sich dafür eingesetzt haben, dass den Frauen per Gesetz verboten wird, mit dem Fahrrad zu fahren. Ich kann jetzt den Link leider nicht mehr finden, aber erst vor kurzem war die Frau nichts anderes als Gebärmaschine. Allgemeingültige Meinung war, dass Fahrradfahren Frauen unfruchtbar machen usw.
Die Röcke waren sowieso vorgeschrieben. Es gab sogar Überlegungen die Rocksäume mit Bleikugeln (!) zu beschweren, damit beim Fahren ja kein Rock hochflattern kann.

Anmerkung am Rande: Heute sind wir alle froh, dass diese Zeiten wenigstens hierzulande vorbei sind. Wir können solche Dinge gar nicht mehr verstehen.
In einigen Jahrzehnten werden wohl die Menschen genauso über diese Zeit Unverständnis und Wut empfinden, wenn sie lesen müssen, was hier immer noch so passiert.

Meine ursprüngliche Frage bezog sich zum Teil auch auf die Situation der Gegenwart. Damals war das so mit der Stange, wie Hannelore schreibt. Aber wenigstens im Fahrradbereich sollten diese maskulistisch-patriarchalen Gedankengänge längst Geschichte sein. Trotzdem werden die Fahrräder weiterhin mit diesem Unterscheidungsmerkmal hergestellt.
Als gegenwärtige Begründung wird die Bequemlichkeit beim Aufsteigen (Damenmodell; ohne Stange) genannt.
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Hannelore
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BeitragGeschrieben: Sam Mai 14, 2005 2:21 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Als gegenwärtige Begründung wird die Bequemlichkeit beim Aufsteigen (Damenmodell; ohne Stange) genannt.


Also ehrlich gesagt, finde ich das auch bequemer. Ich fahre ein Damenrennrad, da ist der Sattel höher als der Lenker. Wenn ich da mit dem Bein über den Sattel müsste, würde ich mir das Kreuz ausrenken - denke ich. Ist vielleicht nur Gewohnheit.

Ich wundere mich eher, warum Männer, die nicht gerade Geländefahrten unternehmen, kein Rad ohne Stange bevorzugen.
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BeitragGeschrieben: Sam Mai 14, 2005 7:06 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Das mit der Körpersprache ist interessant, daran habe ich noch gar nicht gedacht. Vor wenigen Wochen habe ich einiges darüber erfahren, als ich eine Sondervorlesung hatte, wo man das präsentieren (Vorträge etc.) lernen sollte. Frau und Mann sollten dabei die Füße ein bisschen auseinander haben. Frauen machen hier öfter den Fehler, dass sie die Füße zusammen stellen, weil "sich das so gehört". Bei Männern ist es häufiger das Gegenteil, mir selbst wurde zur Last gelegt, dass ich während meinem Vortrag zu breitbeinig da stand.


Hannelore hat folgendes geschrieben:
Ich wundere mich eher, warum Männer, die nicht gerade Geländefahrten unternehmen, kein Rad ohne Stange bevorzugen.
Confused

Diese Frage habe ich mir selbst schon während dem Lesen von diesem Thread schon gestellt. Es war wohl einfach die Gewohnheit, die mich ein "Herrenrad" kaufen ließ, habe da gar nicht drüber nachgedacht.
Für viele Männer wird es auch ein Imageproblem sein, weil sie von anderen Männern nicht mit einem "Damenrad" gesehen werden wollen.
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Hannibal
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BeitragGeschrieben: Sam Mai 14, 2005 10:29 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Bernd hat folgendes geschrieben:

Für viele Männer wird es auch ein Imageproblem sein, weil sie von anderen Männern nicht mit einem "Damenrad" gesehen werden wollen.


Ach, so würden die Männer dann über mich denken?
Dann kommt ja ein Fahrrad mit Stange für mich gar nicht mehr in Frage. Ich muss doch auch an MEIN Image denken, wenn es andere schon tun.

Ich habe übrigens ein sogenanntes Damenmodell eines Trekking-Bike gekauft. D. h. es hat oben keine Stange. Der vordere Rahmenteil (vom Lenker bis in die Mitte runter) besteht allerdings aus 2 gleichwertigen Rahmenteilen. Das dient wohl zur Verstärkung und damit der Stabilität.
Der Verkäufer meinte noch, das Rad wäre mit 51 cm Rahmenhöhe zu klein für mich. Ich müsse 55 cm nehmen. Aber dieses Modell gab es eben nur so, der Sattel ist bekanntlich verstellbar und damit ist für mich sekundär wie hoch der Rahmen ist. Mehr als ¤ 150 wollte ich für einen Gebrauchsgegenstand dieser Art nicht ausgeben.
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Bernd
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BeitragGeschrieben: Sam Mai 14, 2005 10:47 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hannibal hat folgendes geschrieben:
Bernd hat folgendes geschrieben:

Für viele Männer wird es auch ein Imageproblem sein, weil sie von anderen Männern nicht mit einem "Damenrad" gesehen werden wollen.


Ach, so würden die Männer dann über mich denken?
Dann kommt ja ein Fahrrad mit Stange für mich gar nicht mehr in Frage. Ich muss doch auch an MEIN Image denken, wenn es andere schon tun.


Entschuldigung, ich dachte mir schon, dass das wohl falsch aufgefasst werden könnte. Ich wollte damit niemandem zu nahe treten oder verallgemeinern. Es ist eben nur eine Vermutung über die Denkweise meiner Mitmänner. ;)
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Hannibal
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BeitragGeschrieben: Son Mai 15, 2005 1:07 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Bernd hat folgendes geschrieben:


Entschuldigung, ich dachte mir schon, dass das wohl falsch aufgefasst werden könnte. Ich wollte damit niemandem zu nahe treten oder verallgemeinern. Es ist eben nur eine Vermutung über die Denkweise meiner Mitmänner. ;)



Hallo Bernd,

Du brauchst Dich nicht zu entschuldigen. Ich habe es auch so verstanden. Aber wenn die »Mitmänner« so denken, dann sehe ich mich regelmässig gezwungen dem etwas entgegenzusetzen. So meinte ich das.
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